STV Spreitenbach

Das Warten auf den Ketchup-Effekt

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Foto: Lucas Hodel.

Irgendwann fallen sie rein!

Foto: Lucas Hodel.

Die 1. Mannschaft verpennt gegen Cazis den Start und zeigt anschliessend einen Kampf auf Augenhöhe. Im wichtigeren Spiel gegen Merenschwand mangelt es einmal mehr an der Effizienz, auch dieses Spiel geht verloren. Spreiti bleibt über den Jahreswechsel hinaus auf dem letzten Platz und wartet auf den Ketchup-Effekt.

Frühmorgens mussten die Teams aus Cazis und Spreitenbach in Reinach AG zur Tat schreiten. Doch wirklich wach war nur eine Mannschaft, Schweizermeister Cazis. Nach knapp fünf Minuten stand es 5:0, Spreitenbach verteidigte grottenschlecht und hatte viel zu viel Respekt vor dem Ligakrösus. Dies änderte sich schlagartig, als Hürlimann mit einem schönen Hocheckschuss auf 5:1 stellte. Ex-Nati-Goalie Hitz ist durchaus verwundbar, gerade am frühen Morgen. Ab da war es ein tolles Spiel mit grossem Kampf seitens des Underdorgs. Zur Pause führte Cazis zwar 8:1, am Ende jedoch wurde es fast nochmals spannend, der Favorit siegte am Ende– ohne an die Grenzen gehen zu müssen – mit 13:8. Das sind genau die fünf Tore, die Spreiti dem Gegner am Anfang geschenkt hatte. Die 2. Halbzeit konnte Spreiti für sich entscheiden – etwas, worauf man aufbauen kann. Und endlich schoss man auch die Tore und dies notabene gegen den Schweizermeister. Geht doch!

Tore schiessen: Dies wäre im zweiten Spiel gegen Merenschwand ebenfalls wichtig gewesen. Die 1. Halbzeit war sehr ausgeglichen, mit viel Kampf und Chancen auf beiden Seiten. Merenschwand legte 2-mal vor, Geissmann per Penalty und Hürlimann bei 4-gegen-3 kurz vor der Pause glichen jeweils wieder aus. Nach der Pause kam Merenschwand mit wenig Aufwand zu mehreren Treffern, während Spreiti – und das ist eine alte Leier – für jedes Törchen enorm viel Aufwand betreiben muss. Spreiti war ganz klar spielbestimmend, Merenschwand verteidigte mit Mann und Maus (und auch nicht gerade unzimperlich, hier hätte man gerne auch mal eine 2-Min.-Strafe aussprechen dürfen). Doch nur eines tat Merenschwand besser als Spreitenbach: Tore schiessen. Unglaublich, wie viele Chancen die Limmattaler liegen liessen. Es ist, wie sagt man so schön, das Warten auf den Ketchup-Effekt: «Irgendwann fallen sie rein», sagen die Coaches immer und immer wieder. Nun ja, davon kann sich das Team auch nichts kaufen. Am Ende siegte Merenschwand 6:4 und nahm wichtige Punkte im Abstiegskampf mit ins Freiamt. Spreiti steht mit zwei Zählern abgeschlagen am Tabellenende. «Kratzen und Beissen», so das Motto für die Rückrunde – und eben: Es ist wie mit der Ketchupflasche: draufhauen, draufhauen, draufhauen und irgendwann kommt dann alles aufs Mal! Wehe demjenigen, der dann unser Gegner ist … Vamos Spreiti! Der Spirit im Team stimmt jedenfalls und noch ist nicht aller Tage Abend. Am 19. Januar geht es weiter in der Meisterschaft.
Die 1. Mannschaft bedankt sich bei den treuen Fans und Sponsoren und wünscht eine frohe Adventszeit. Ausserdem danken wir den Tigersharks Unterkulm und ihrem Präsidenten für die tolle Organisation dieser Meisterschaftsrunde inkl. Livestream auf Youtube, grosse Klasse!

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