Natur- und Vogelschutzverein Unterentfelden

Das Mauswiesel kann jetzt aus vier verschiedenen Wohnungen auswählen. Komfortabel sind alle.

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Was letztes Jahr begonnen wurde, ist nun fertiggestellt worden: Für das Mauswiesel stehen ab sofort vier Unterkünfte, sogenannte Wieselburgen bereit. 

Wegen der sich abzeichnenden Corona-Krise blieben in diesem Jahr die etwas älteren Semester vermehrt zu Hause. Dennoch war der gemeinsame Arbeitseinsatz der beiden Natur- und Vogelschutzvereine von Suhr und Unterentfelden gut besucht. Vermehrt halfen auch wieder einige Kinder mit.

In gewohnter Manier führte Hans-Ruedi Kunz, der Präsident des NVV Suhr, ins Thema ein. Mittels eines Plastikbandes führte er anschaulich vor Augen, um wieviele Meter ein Waldrand mit Buchten gegenüber einem solchen ohne verlängert werden kann. Genau dies ist einer der Gründe, weshalb in den letzten Jahren immer wieder grosse Buchten in den Waldrand geschlagen wurden.

Durch den Bau zweier weiterer Wieselburgen kann das Thema „Mauswiesel“ nun abgeschlossen werden. Eine Fotofalle soll Aufschluss darüber geben, ob die bereits im letzten Jahr gebauten Burgen bewohnt sind. Man darf also gespannt sein auf den ersten Nachweis.

Weiter wurde die Umzäunung der drei Weiher vom Einwuchs befreit, einige morsche Pfähle mussten ersetzt werden. Ausserdem konnten mit gewissen Vorleistungen die Hochstammobstbäume entlang des Grenzweges zwischen Suhr und Unterentfelden geschnitten werden.

Das vom NVV Unterentfelden vorbereitete Zvieri wurde von allen sehr geschätzt. Mit einem gewissen Stolz, etwas Gutes für die Natur und die Allgemeinheit getan zu haben, gingen die Leute nach Hause.

Heute wäre ein solcher Arbeitseinsatz wohl coronabedingt nicht mehr möglich.

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