Zu Beginn der ersten Meisterschaftsrunde wartete auf die Unterkulmer ein hartes Startprogramm. Zuerst wartete der Kantonsrivale Lengnau und danach der amtierende Meister und Cupsieger Blau-Gelb Cazis.

UHC Tigersharks Kulm - White Horse Lengnau 1-6 (1-2)

Head-Coach Jan Fischer stellte seine Spieler auf die bevorstehende Startaufgabe defensiv ein. So übernahm, wie erwartet, Lengnau das Spieldiktat und erspielte sich einige gefährliche Möglichkeiten, welche jedoch alle vom Schlussmann der Wynentaler, Devis Ledermann, entschärft wurden. Doch nach einem Abwehrfehler ging Lengnau in Führung. In der Folge hatten die Tigersharks ebenfalls ihre Möglichkeiten, doch sie scheiterten am glänzenden gegnerischen Torhüter. Doch nach zehn Minuten war auch der Lengnau Torhüter ein erstes Mal geschlagen. Rafael Geiser versenkte einen Laser-Schuss in den Maschen. Kurz vor der Pause liessen die Unterkulmer dem Gegner zu viel Platz, was sie mit einem Drehschuss zur erneuten Führung ausnutzten.

Nach dem Seitenwechsel waren die Tigersharks wohl mit den Gedanken immer noch in der Pause. Lengnau nutzte die Unkonzentriertheit aus und baute die Führung aus. Wenig später verwerteten die weissen Pferde einen Strafstoss und konnten in der Folge noch zwei weitere Treffer zum 1-6 Schlussstand verbuchen.

Lengnau gewann die Partie verdient, die Unterkulmer hatten auch in der zweiten Hälfte ihre Möglichkeiten, welche sie jedoch alle versiebten.

UHC Tigersharks Kulm - Blau Gelb Cazis 4-11 (3-3)

Im zweiten Spiel erwartete der Trainer Jan Fischer eine Reaktion, ordnete eine strikte Manndeckung an und nahm im Vergleich zum vorherigen Spiel einige Mutationen in der Aufstellung vor. Cazis war zu Beginn, wie erwartet, die bessere Mannschaft und hatte viele Möglichkeiten in Führung zu gehen. Doch alle Versuche entschärfte der Schlussmann der Tigersharks, Matthias Amstutz. Nach sechs Minuten fand dann auch er kein Rezept mehr gegen Scharfschütze Ilmer. Doch die Unterkulmer kämpften sich zurück und glichen die Partie aus. Doch nach dem Erfolg nahmen sich die Wynentaler den Wind mit einer Strafe selber aus den Segel. Über eine Minute wehrten sich die Aargauer erfolgreich gegen den amtierenden Meister und Cupsieger. Doch dann traf Cazis zur erneuten Führung. Die Reaktion der Tigersharks folgte postwendend. Mit einem Doppelschlag gingen sie erstmals in Führung. Doch wie gewonnen so zerronnen. Mit einem ärgerlichen Fehler im Spielaufbau schenkten sie Cazis den Ausgleich zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Cazis die Kadenz. Die Tigersharks hielten dagegen, bis sie wiederum Ilmer zu viel Platz liessen, welcher damit das 3-4 erzielte. Doch nur wenige Sekunden später durften die Wynentaler in Überzahl agieren, doch sie liefen in einen Konter und konnten den Gegner nur noch regelwidrig stoppen. Der Cazner Neuzuzug Vojtech Regi-Skalik verwertete den Strafstoss eiskalt. In der anschliessenden Überzahl konnten die Tigersharks jedoch den alten Rückstand gleich wieder herstellen. Das Spiel dauerte noch acht Minuten und die Bündner hatten wiederum ein wenig zu viel Platz. Mit einem Drehschuss führte Cazis wieder mit zwei Treffern. Doch Cazis kassierte postwendend eine Strafe. Die Unterkulmer wollten wiederum den Rückstand verkürzen, kassierten dann ebenfalls eine ärgerliche Strafe. Cazis ersetzte den Torhüter durch einen weiteren Feldspieler und baute die Führung weiter aus. Wenig später startete die Überzahl für die Bündner und sie konnten das Spiel vorentscheiden. In den letzten drei Minuten liefen die Aargauer in einen weiteren Konter und so stand 4-9 auf der Anzeigetafel. Cazis hatte jedoch noch nicht genug und Regi-Skalik schoss das 4-10. Am Schluss kassierten die Wynentaler noch einen Treffer ins verlassene Spiel und erhielten so eine harte 4-11 Niederlage.

Fazit / Ausblick

In beiden Spielen zeigten die Tigersharks in den ersten 20 Minuten eine ansprechende Leistung. Jedoch sind nun alle gefordert die anderen 20 Minuten zu analysieren, sodass eine solche Abschlachtung nicht mehr wieder passiert. In der Defensive müssen sie die Hebel ansetzen und dem Gegner weniger Freiraum lassen. In der Offensive müssen die Unterkulmer abgeklärten werden und ihre Chancen effizienter ausnutzen.

In zwei Wochen wird von den Wynentaler eine Reaktion gefordert. Dort treffen Sie in Regensdorf um 9.55 Uhr auf Regensdorf und danach um 12.40 Uhr auf Niederwil.

Aufstellung

Torhüter: M. Amstutz, F. Friedli, D. Ledermann

Spieler: A. Döbeli, T. Galliker, R. Geiser, P. Hirt, Y. Hochuli, S. Mahni, P. Moser, R. Müller, R. Orlando, B. von der Crone, M. Wyss

Abwesend: C. Peter (Diplomarbeit), N. von Arx (Ferien)