Ref. Kirchgemeinde Veltheim-Oberflachs

Bunter Gottesdienst zum Bettag im Schenkenbergertal

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Bereits zum fünften Mal feierten Katholiken und Reformierte gemeinsam den Bettagsgottesdienst im Schenkenbergertal. Von Thalheim, Oberflachs, Veltheim und Schinznach strömten die Gäste zusammen. So durfte Pfarrer Jan Karnitz rund 100 Gläubige aus der ganzen Region begrüssen. Ein bunter Gottesdienst erwartete die Besucher. Alle Sinne wurden in der Feier angesprochen. Das Auge erfreute sich an den Tänzen der Trachtengruppe Schinznach. Sie sorgten für eine fröhliche Stimmung im Gottesdienst und umrahmten die einzelnen Teile feierlich. Das Ohr durfte den Klängen der Orgel lauschen. In der Agapefeier, dem zeichenhaften Teilen des Brotes, wurde auch dem Körper gepredigt. Wie das Brot den Leib, so mache die Liebe Gottes die Seele satt.

Die Bitten des Vater-Unser-Gebetes standen im Zentrum der Predigt. Aus der Perspektive des Reich Gottes, des täglichen Brotes, der Vergebung und der Bitte, in jeder Versuchung geführt zu werden, sprachen die vier Seelsorgenden des Tals zur Gemeinde. So wies Pfarrer Stefan Huber aus Sicht des Reich Gottes auf die Hoffnung hin, dass die Menschen in ihm dereinst Frieden finden werden. Pfarrer Christian Vogt sprach als tägliches Brot von den Gaben Gottes, die den Menschen im Überfluss gegeben seien, um deren gerechte Verteilung sich die Menschheit aber selbst kümmern müsse. Worauf die Vergebung, vertreten durch Pfarrer Jan Karnitz, sich darum sorgte nicht mit Cousin «Schwamm drüber» und Cousine «Macht doch nichts» verwechselt zu werden. Die Blickrichtung der Bitte um Führung in der Versuchung nahm Patoralassistentin Brigitta Minich ein. An Hand verschiedener Übersetzungen zeigte sie auf, was «und führe uns nicht in Versuchung» heissen könnte.

Anschliessend an den Gottesdienst waren alle herzlich zum Apéro eingeladen. Viele nahmen die Einladung an und manch fröhlicher Schwatz durfte noch gehalten werden. Wer wollte konnte unter Anleitung der Trachtengruppe selbst das Tanzbein schwingen und sich in den traditionellen Tänzen versuchen. Die fröhliche Stimmung und die Gemeinschaft über alle Grenzen hinweg werden in Erinnerung bleiben.

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