Handball

Black Saturday in der Aue – STV Baden verliert gegen Solothurn

Der STV Baden geht gegen Solothurn unter.

Städtli 1 kommt gegen den Tabellennachbarn Solothurn nicht auf Touren und liefert vor heimischem Publikum eine bedenkliche Vorstellung ab.

Was hat man sich im Badener Lager nach dem Auswärtssieg in Schaffhausen für Hoffnungen für das Heimspiel gegen das junge Team aus Solothurn gemacht. Und wie wurden die enttäuscht.

Die ersten 10 Minuten verschlief das Heimteam erneut komplett. 2-Meter-Mann Mathias Blaser (6/10) liess man ebenso frei gewähren wie Maximilian Freiberg (4/9) und Sven Schafroth (5/7), die das Spiel der Gäste fortan prägten. Und am starken gegnerischen Torwart Rados Dukanovic (16/35, 46%) sollten sich die Badener noch öfters die Zähne ausbeissen.

Nachdem sich die Spieler von Trainer Björn Navarin endlich gefangen hatte, liefen sie in den ersten 30 Minuten der zwar schnellen, aber mässig hochstehenden Partie konstant einem Rückstand hinterher. Verursacht durch Schwächen hinten und Nachlässigkeiten vorne. Das 11:13 zur Pause liess immerhin hoffen, dass nicht schon alles verloren war.

Tatsächlich schaffte es Solothurn nicht, sich entscheidend abzusetzen. In der 42. Minute war die erste Badener Führung des Spiels Tatsache. Es sollte auch die letzte sein.

 Städtli 1 bemühte sich offensichtlich, dem Spiel (s)einen Stempel aufzudrücken, rannte, kämpfte. Zu viel blieb aber Stückwerk – eine klare Linie oder ein klarer Leader auf dem Platz waren nicht auszumachen. Im Eins gegen Eins wurde meist die falsche Wahl getroffen. In entscheidenden Situationen fehlten Glück, Entschlossenheit und Abgeklärtheit, um aus aufgelegten Big Points etwas Zählbares zu machen.

 Ernüchterndes Fazit nach der Niederlage gegen ein Solothurn, das mehr als nur in Reichweite war: Städtli 1 ist meilenweit von der Konstanz der letzten Saison entfernt und muss dringend daran arbeiten, sein Potenzial zu kanalisieren. Sonst wird dieser schwarze Samstag nicht der letzte Tiefschlag gewesen sein.

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