Musikgesellschaft Trimbach

Besinnliches Kirchenkonzert in Trimbach

megaphoneVereinsmeldung zu Musikgesellschaft Trimbach
Solist Daniel Schenker im Einsatz bei  «Nessun Dorma»

Solist Daniel Schenker im Einsatz bei «Nessun Dorma»

Am dritten Adventssonntag fand um 17 Uhr das traditionelle Kirchenkonzert der Musikgesellschaft Trimbach in der römisch-katholischen Mauritiuskirche in Trimbach statt.

Die Musikgesellschaft Trimbach eröffnete das Konzert unter der Stabführung von Ehrendirigent Heinz Jäggi aus Aarau mit dem bekannten Weihnachtslied «The First Nowell», welches bereits zu Beginn eine ruhige und besinnliche Stimmung verbreitete. Ansager René Lüthi aus Olten begrüsste die Anwesenden zum traditionellen Weihnachtskonzert, welches einige musikalische Leckerbissen beinhaltete. Er veranschaulichte zu den vorgetragenen Melodien viele interessante und wissenswerte Angaben.

Mit «Indian Summer», aufgeteilt in die vier Sätze «The Great Chief Speaks», «By the Cool Waters», «Totem Dance» und «Hymn to the Great Spirit» vom bekannten Komponisten Eric Ball konnten stimmungsvolle Klänge vernommen werden, in der die Geschichte und die Kultur der Indianer musikalisch dargestellt wird.

Darauf folgte der bekannte Hit aus Sister Act «I Will Follow Him» komponiert von Stole, Roma und Plante und arrangiert von Goff Richards. Dieser glanzvoll gespielte Hit brachte Lebendigkeit und Stimmung in den Raum. Worauf «Let it Snow» von Jule Styne und Sammy Cahn, arrangiert von Rieks van der Velde folgte, welches hervorragend zur aktuell verschneiten Landschaft passte. Einmal mehr glänzte Daniel Schenker gefühlvoll und gekonnt mit einem Euphonium-Solo, nämlich dem «Nessun Dorma», komponiert von Giacomo Puccini und arrangiert von Thomas Wyss.

Das traditionelle Weihnachtslied «O du fröhliche», arrangiert von Ray Woodfield trugen die Musikantinnen und Musikanten sehr stimmungsvoll vor. Mit «The Lost Chord» von Arthur Sullivan folgte ein bekanntes Kirchenlied. Ganz speziell ist die Art, wie sich dieses Werk langsam aufbaut. Es beginnt ganz intim und melancholisch, um dann zu einem gewaltigen Höhepunkt anzuschwellen. Die Musikantinnen und Musikanten interpretierten dieses feierliche Kirchenlied sehr einfühlsam. «Three Negro Spirituals» mit den bekannten Titeln «Nobody Knows the Trouble I’ve Seen», «Swing Low, Sweet Chariot» und «Deep River» wurde ausgesprochen gefühlvoll intoniert. Die Spirituals sind als Wurzel des Gospels anzusehen und erinnern an die Sklaverei in den USA im 17. Jahrhundert. Als weiterer Höhepunkt folgte das von Heinz Hosner gespielte Es-Cornet-Solo «Intermezzo» von Pietro Mascagni und arrangiert von John Howarth. Die wunderschöne Ballade stammt aus der Oper «Cavalleria Rusticana» und ist ein fliessendes melodisches Werk. Die dynamischen Schattierungen tragen zum Charme und Charakter des Werkes bei.

Dem kräftigen Applaus konnte entnommen werden, dass das Konzert sehr zu gefallen wusste. Es forderte von den Musikantinnen und Musikanten viel Können, das sie bravourös meisterten.

Mit dem Dank und den guten Wünschen des Ansagers René Lüthi sowie dem traditionellen «Stille Nacht» von Franz Xaver Gruber endete das vorweihnachtliche Konzert.

mgt

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