Seener-Männerstamm

Berghilfe-Einsatz im Neuenburger Jura

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Die Arbeitsgruppe: v.l. H.K. Lüscher, H. Ammann, H.U. Suter, U. Tellenbach, R. Gerbex, U. Kägi, W. Wyser, W. Lüscher, U. Lüscher, W. Schmid.

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Die Arbeitsgruppe: v.l. H.K. Lüscher, H. Ammann, H.U. Suter, U. Tellenbach, R. Gerbex, U. Kägi, W. Wyser, W. Lüscher, U. Lüscher, W. Schmid.

Seit zwei Jahren stellt sich eine aktive Gruppe des „Seener-Männerstammes“, unter der Regie von Hans-Kari Lüscher, für gemeinnützige Arbeiten in Berggebieten zur Verfügung. Den ersten Einsatz leistete sie 2013 zugunsten einer Bergbauernfamilie in Matt/GL. Dieses Jahr machte sich wiederum eine 10-köpfige Mannschaft auf den Weg in die Westschweiz, zur Vue des Alpes, ins Berggebiet von ‚La Serment‘. Vom 13.-18. September führte sie ihren Einsatz für den SAC-Klub ‚Neuchateloise‘ durch. Dieser Frondienst lief wiederum unter dem Patronat der Koordinationsstelle für Arbeitseinsätze in Berggebieten (KAB) in Brugg. Beim SAC-Klubhaus ‚La Menée‘, auf 1300 m.ü.M., ging es darum, die seit Jahren zunehmend zerfallene Natursteinmauer wieder aufzubauen. Damit der Maueraufbau mit den teils schweren Steinbrocken etwas körperentlastender und dementsprechend auch effizienter vorangetrieben werden konnte, wurden die von Suter Hansueli kreierten Hilfsmittel, u.a. ein Dreibeinseilzug, eingesetzt. Verpflegt wurden die „Seener-Mannen“ von der betreffenden SAC-Sektion. Die Nacht wurde im etwas unterhalb vom Einsatzort liegenden „Chalet Amis de la Nature la Serment“ verbracht. Dies bedingte jeden Morgen einen zusätzlich 20-minütigen Aufstieg (100 m Höhendifferenz) zum Arbeitsort. Nach einer Woche durften sich die Instandstellungsarbeiten sehen lassen! Um die SAC-Hütte steht heute wieder, auf einer Länge von rund 60 m, eine 1.10 m hohe, neu aufgebaute Natursteinmauer, welche zur Einfriedung dient. Der zusätzlich neu erstellte Treppenaufgang, ebenfalls aus Natursteinen und ein ‚picopello‘ aufgeräumter Innenhof, verleihen der Neuenburger-SAC-Hütte fortan wieder einen „einladenden Anblick“. Der zweite Berghilfe-Einsatz war erneut ein bemerkenswerter Erfolg. Trotz den körperlichen Anstrengungen und den sich abendlich jeweils bemerkbaren Ermüdungserscheinungen, kam auch die Kameradschaftspflege nicht zu kurz. Als Zeichen der Wertschätzung stattete der Obmann des Männerstammes (mit dabei Suter Peter) der Arbeitsgruppe einen Besuch ab und brachte ihnen, zur „Versüssung“ der Arbeit, eine 50-er Schachtel „Dubler-Mohrenköpfe“ mit, welche nach der „Treppeneinweihung“ dann sichtlich genossen wurden.

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