Viele Chancen wurden den NLA-Damen des BC Alte Kanti Aarau vergangenen Samstag nicht gewährt, um in den Schweizer Cupfinal einzuziehen. Denn die ungeschlagenen Gäste aus Fribourg machten ihren Machtanspruch bereits in den Startminuten überdeutlich.    

Intensiver Start

Das Startviertel gehörte ohne jeden Zweifel den Fribourgerinnen. Offensichtlich angetreten, um Diskussion über den rechtmässigen Finalisten gar nicht erst aufkommen zu lassen, sogen sie bereits in den ersten zehn Minuten die freudig angespannte Stimmung aus der Halle und verwandelten sie in eine Mischung aus Ehrfucht und Verunsicherung. Ein demoralisierender Start für die Gastgeberinnen. Doch Aarau wollte auf keinen Fall kampflos untergehen. 

Stolze Reaktion

Dass Aarau sich noch einmal in die Partie zurückkämpfen würde, schien angesichts des frühen 18-Punkte-Rückstands zunächst unwahrscheinlich. Doch der spürbar angekratzte Stolz führte diesmal nicht zu hängenden Köpfen, sondern zum nötigen Mut. Aarau verbiss sich ab dem zweiten Viertel seinerseits in die Partie und kämpfte sich wieder bis auf acht Punkte an Fribourg heran. Eine beeindruckende Reaktion, die das Publikum ansteckte und für kurze Zeit alles möglich machte. Doch Fribourg war an diesem Tag schlicht zu stark, um sich die Butter noch vom Brot nehmen zu lassen und zog letztlich verdient in den Schweizer Cupfinal ein. Die Möglichkeit zur Revanche erhält Aarau bereits am 7. Februar um 16 Uhr im nächsten Liga-Heimspiel. Bis dahin sind nun beide Seiten definitiv gewarnt.

Yannick Ngarambe

Zur Spielaufzeichnung: https://www.youtube.com/watch?v=FvqR9-VbTJg