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Bauen und Planen in Brugg

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Die Grünen Brugg stimmen dem Baukredit für den Aaresteg Mülimatt mit Überzeugung zu. Die neue Fussgänger- und Radwegverbindung über die Aare bringt der Stadt Brugg einen wesentlichen Mehrwert. Vor allem die Wohnquartiere in Brugg-Nord erhalten damit einen besseren Zugang zum Bahnhof und zum Neumarkt. Einmal mehr zeigt sich auch, dass mit dem Vorgehen über einen Wettbewerb hervorragende Resultate möglich sind.

Die Begeisterung bei der Zustimmung für den Baukredit Umbau Untere Hofstatt 4 hält sich in Grenzen. Der Planungskredit wurde seinerzeit von den Grünen Brugg zurückgewiesen, weil die vorgesehene Nutzung durch die Regionalpolizei längerfristig nicht sinnvoll ist. Weil aber das Raumkonzept variabel ist, kann eine spätere Umnutzung mit kleinem Aufwand erfolgen. Die vorgeschlagene Energieerzeugung mit konventionellem Gaskessel ist nicht zeitgemäss. Die Grünen Brugg erachten deshalb den Einbau einer Sole/Wasser Wärmepumpe als Gebot der Stunde.

Die Vorlage über die „Alte Post" hat bei den Grünen Brugg Erstaunen ausgelöst. Im Vergleich zur letzten Vorlage sind kaum Verbesserungen festzustellen. Als einzige Änderung ist die Möglichkeit eines Neubaus an Stelle des schützenswerten Gebäudes vorgesehen. Die Grünen Brugg werden diese unausgereifte Vorlage wieder zurückweisen. Solange die Stadtkanzlei weiterhin im Stadthaus bleiben soll, kann nicht von einer Zentralisierung gesprochen werden. Im Herbst wird ein neuer Stadtammann als Leiter der Verwaltung gewählt. Die neue Regierung soll dann die Chance für eine ausgereifte und weitsichtige Planung nutzen. Die Argumentation des Stadtrates, entgegen allen fachlichen Gutachten, für die Aufhebung des kommunalen Denkmalschutzes der „Alten Post" wirft grundsätzliche Fragen über den Umgang mit der architektonischen Geschichte unserer Stadt auf. Die Grünen Brugg werden den Denkmalschutz nicht allein wegen den tieferen Kosten und der besseren Nutzbarkeit eines Neubaues aufheben.

Die Motion zur Überarbeitung des Gebührenreglements für öffentliche Gebäude ist dringend notwendig. Die letzte Revision hat eine klare Verschlechterung gebracht und ist zum eigentlichen Sport- und Kulturverhinderer-Reglement geworden. Das neue Reglement soll als Ziel die gute und sinnvolle Nutzung durch Vereine und nicht den Gelderwerb haben. (uha)

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