EHC Basel

Basel gewinnt weiteres Spiel in der Verlängerung

EHC Basel

EHC Basel

Nach einem starken Startdrittel musste der EHC Basel durch unnötige Stafen bis Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich entgegennehmen. In der Verlängerung entscheidet Captain und My Sports Bestplayer Marco Vogt die Partie nach einem Solokauf über das ganze Eisfeld.mit 4:3.

EHC-Coach Albert Malgin vertraute nach den zuletzt drei Siegen hintereinander der gleichen Mannschaft. Einzig Stürmer Giacinti ersetzte den abwesenden Verteidiger Gurtner. Er wechselte sich in der 4. Sturmlinie mit Guantario ab.

Basel begann stark und setzte Churs Torhüter Sarkis von Beginn an unter Beschuss. Die Bündner machten sich mit viel Fehlpässen und passiver Spielweise das Leben selber schwer. Bereits in der vierten Minute brach Tkatschenko durch. Sein abgelenkter Schuss verwertete Puntus mit einem Schuss unter die Latte zur Führung.

Nur eine Minute später passte Malgin genial zu Brügger, der ins leere Tor traf. In der 11. Minute war Gfeller schneller als die Churer Defensive. Sein Querpass in den Slot zu Schnellmann bedeutete das 0:3.

Verständlicherweise nahm nun Churs Coach Habisreutinger sein Timeout. Die Bündner kamen nun auch zu Möglichkeiten. Aber auch Basel hatte durch Tuffet, Tkachenko, Malgin oder dem Pfostenschuss von Schnellmann Möglichkeiten, das Score zu erhöhen.

Ab dem Mitteldrittel sahen die 566 Zuschauer eine ganz andere Partie. Nun war Chur, auch begünstigt durch Basler Strafen, am Drücker. Im Powerplay wurde der ex Basler Pfennich schön freigespielt und verkürzte verdient zum 1:3.

Chur machte kräftig Druck

Nun wurden bei Chur die besten Kräfte forciert, während Basel mit ihren vier ausgeglichen Linien durchspielte. Kurz vor Ende des Mitteldrittels prallte Schnellmann unglücklich in die geöffnete Bandentüre bei der Spielerbank der Gäste und schied verletzt aus.

Tkachenko ersetzte daraufhin Schnellmann in der 1. Sturmlinie. Chur machte weiter Druck, gewann nun praktisch alle Zweikämpfe. Es war Basels Goalie Osterwalder, der sein Team mit Glanzparaden von weiteren Gegentreffern lange bewahrte. Kurz nach Beendigung einer Strafe gegen Basel, erzwang Lampert mit heftigem Nachsetzen den Anschlusstreffer.

In der Folge kam Basel durch einige Kontermöglichkeiten zu guten Chancen. Die Kräfte schienen bei den Bündnern nun etwas nachzulassen.  Eine weitere Strafe dreieinhalb Minuten vor Schluss brachte dann doch noch den Ausgleich.

Bei sechs gegen vier Feldspieler (Chur seinen Torhüter rausgenommen) traf Gemperli. Somit musste die Verlängering entscheiden. Nach einer ersten Möglicheit für die Gastgeber, schnappte sich Vogt im eigenen Drittel den Puck und bescherte seinem Team mit dem Siegtor den Zusatzpunkt.

Basels Torhüter Damian Osterwalder nervte es, warum man nicht mehr an die Leistung des Startdrittels anknüpfen konnte: «Wir haben Mühe eine gute Leistung über 60 Minuten abzurufen. Vielleicht wiegen wir uns in falscher Sicherheit und verlieren dadurch die Konzentration. Wir müssen zudem cleverer und abgeklärter werden.»

Positiv findet er, «wie man jeweils in der Verlängerung nochmals zulegen kann. Das zeigt, dass die Mannschaft fit ist.»

Auch das nächste Spiel muss Basel auswärts bestreiten. Die Partie findet am nächsten Samstag um 16:45 Uhr in Hasle/BE gegen den EHC Brandis statt.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1