Senioren Oberentfelden

Auslandtripp der Senioren Oberentfelden

megaphoneVereinsmeldung zu Senioren Oberentfelden

Besuch der SETRA-Werke Neu-Ulm

Es war ja eigentlich vorauszusehen, dass das Interesse an dieser März-Ausfahrt bei den Oberentfelder Senioren gross sein würde. Tatsächlich meldeten sich total 108 Männer an und es bedurfte einer generalstabsmässigen Übung unseres für diese Reise zuständigen Kameraden Peter Fedeli, allen Wünschen gerecht zu werden. Schlussendlich brauchte es 2 Fahrten, am 7. und 14. März 2012. Die Gelegenheit für den Besuch des Werkes in Neu-Ulm verschaffte uns unser "Haus"-Reiseunternehmer Willy Gloor, Veltheim, hat er doch einen neuen SETRA-Car in seiner Garage, der am 17. März 2012 offiziell eingeweiht wurde. 

Am frühen Morgen des 7. März fuhren die ersten 57 gut gelaunten Mannen mit einem Car und einem Kleinbus los und erreichten, teilweise unter Umgehung des allmorgendlichen Staus, auf den Autobahnen bald den Rastplatz St. Margrethen. Unterwegs wurden die Senioren von der Bordhostess Dora mit Kaffee und Weggli bedient. Kurz vor 11 Uhr erreichten wir dann in Neu-Ulm das Areal und besichtigten  vom Bus aus die riesigen Werkanlagen, bevor wir im Schauraum erste Informationen zur Geschichte der Firma, angefangen bei "Kässbohrer Setra" bekamen. Die ehemalige Kässbohrer-Omnibusfertigung in Ulm gehört heute zur Daimler-Tochter EvoBus, die weiterhin unter dem Markennamen Setra (SElbstTRAgend) produziert. Laut Guide Werner Maier arbeiten rund 3750 Leute, davon 250 Azubi, im Betrieb.

Mit Kopfhörer ausgerüstet ging es dann durch die riesigen Hallen. Hier konnten wir effektiv den ganzen Werdegang von Cars verfolgen, angefangen beim leeren Wagenkasten bis hin zur Endkontrolle. Alle halbe Stunde wird das nach und nach entstehende und ausgerüstete Fahrzeug um eine Arbeitsstation verschoben, wo wieder eine andere Equipe weiter daran arbeitet. Nach zig Stationen rollt dann der ablieferfertige Car auf den Parkplatz hinaus, täglich 16 Wagen! Nichts geht auf Halde, alle Fahrzeuge sind vorbestellt resp. verkauft. Eine grosse Flotte von 280 Stück gar nach Saudi-Arabien. Weitere Cars sind, in Spezialanfertigung, (z.B. geteilte Frontscheibe, keine Mitteltüre) für die USA.

Verpflegt wurden wir in der ebenfalls riesigen Werkskantine, wo täglich gegen 2000 Mittagessen ausgegeben werden! Nach dieser Pause folgte unsere zweite Besichtigungsrunde. Recht müde und beladen mit vielen Eindrücken machten wir uns um 15 Uhr auf die Heimfahrt, wieder mit Zwischenhalt in St. Margrethen. Auch auf der Heimfahrt wurden wir erneut bestens bewirtet. Herzlichen Dank an die Chauffeure und die Hostess Dora. 

Am 14. März machte die zweite Gruppe mit weiteren 47 Senioren dieselbe Fahrt. Auf der Heimfahrt benutzten sie allerdings die Bodenseefähre. (BAR)   

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