Beim Tennisclub Rheinfelden standen am vergangenen Wochenende nur fünf Mannschaften im Einsatz, doch das reduzierte Programm sorgte dennoch für einen erfolgreichen Spieltag in der Zähringerstadt.
Dabei waren vor allem Damen-Auswahlen im Zentrum des Geschehens: Die Aktiv-Mannschaft liess sich auch in der vierten Runde nicht bezwingen und setzte sich gegen Brugg mit 6:0 durch. In den vier Einzeln mussten Alexandra Bisig, Amanda Bisig, Denise Federle und Lydia Lyons nur neun Games abgeben und in den abschliessenden Doppelpaarungen hatte auch Alyona Burgherr noch ihren Anteil am ungefährdeten Auswärtssieg. Die Rheinfelderinnen beenden ihre überzeugende Vorrunde mit 22 von 24 Punkten an der Tabellenspitze in der 2. Liga und qualifizieren sich somit im ersten Jahr nach dem Abstieg schon vor dem allerletzten Spieltag für die entscheidende Aufstiegsrunde zur höchsten Regionalliga.

In den eigenen Händen
Auch die Damen 50+ haben ihre Chancen auf eine Promotion gewahrt, indem sie sich ein 3:3-Remis gegen einen starken Tabellenführer aus Uetendorf erkämpften. Dabei lagen Regula Bisig, Karin Bürgi, Carmen Hunkeler und Katharina Schöni nach den Einzelpartien noch um zwei Längen zurück, um sich in den beiden Doppeln jeweils in zwei Sätzen durchzusetzen. Es könnten äusserst wichtige Punkte gewesen sein, denn die eingespielte Equipe hat eine erneute Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur Nationalliga B nun in den eigenen Händen. Am finalen Spieltag braucht es einen deutlichen Erfolg, um den spielfreien Leader aus dem Berner Aaretal auf der Zielgeraden noch abzufangen.

Selbstvertrauen getankt
Bei den Herren 45+ (1. Liga) ging es im Vergleich von zwei sieglosen Mannschaften um eine verbesserte Ausgangslage für den anstehenden Abstiegskampf. Dies gelang durch einen verdienten Auswärtserfolg in Küssnacht am Rigi (5:2), sodass die Equipe um Patrick Ammann, Markus Bisig, Gustav Frutig, Roland Lang und Thomas Walliser viel Selbstvertrauen tanken konnte. Im kapitalen Relegationsspiel wartet ein Duell vor heimischer Kulisse gegen Füllinsdorf, das die Vorrunde als Schlusslicht abgeschlossen hatte - jedoch nur mit einem einzigen Pünktchen Rückstand auf Platz zwei, der der Qualifikation für die Aufstiegspoule gleichgekommen wäre. Die Herren 55+ (3. Liga) erlebten - ihrerseits frei von allen Abstiegssorgen - einen unverhofften Platzabtausch, weil die Aussenplätze in Liestal angesichts der anhaltenden Regenfälle nicht rechtzeitig bespielbar waren; mit einem unverhofften Heimvorteil kam die routinierte Equipe zum ersten Remis (3:3) in der laufenden Saison. Hingegen müssen sich die Damen 2 40+ (3. Liga) weiterhin gedulden; auch beim Gastspiel in Bättwil wurde es nichts mit dem ersten Erfolg - 1:5-Niederlage gegen Landskron.

Entscheidungen stehen an
Am kommenden Wochenende stehen nun wieder fünf Heimspiele auf dem Engerfeld-Areal an, wobei sich mit dem TCR-Fanionteam (gegen Rohrdorferberg) und den Seniorinnen 50+ (gegen Fraubrunnen) gleich zwei Auswahlen im Aufstiegsrennen in der 1. Liga beweisen wollen. In die oberste Regionalliga könnten es auch die Senioren 55+ (2. Liga) schaffen, wobei es dazu einen Auswärtssieg in Gelterkinden braucht.