Kantonallager Pfadi Aargau 2013

Auf 92.5 MHz hören alle mit

megaphoneVereinsmeldung zu Kantonallager Pfadi Aargau 2013Kantonallager Pfadi Aargau 2013

Seit Sonntagnacht Mitternacht haben die Einwohner in der Region Pfäffikon einen neuen Radiosender – fanfare.fm. Die Verantwortlichen des Lagerradios haben am Sonntag ihr gesamtes technisches Material angeliefert und am Abend dann gleich die Antenne auf dem Silo des benachbarten Bauern installiert. „Von Uster bis Wetzikon ist unser Sender zu empfangen,“ so Samuel Steiner, mit Pfadinamen Asterix. Zusammen mit Taz (Clemens Brunner) ist er als Bereichsleiter für das Ressort Lagerradio zuständig.

Die beiden werden unterstützt von einem erfahrenen Team. Pfau (Martin Geissmann), Turbo (Jan Reck) und Brumi (Robert Meyer-Piening) waren bereits im Bundeslager der Pfadi im 2008 für die Technik des Lagerradios zuständig. Die drei sind verantwortlich für die Technik des Radios und jetzt vor allem damit beschäftigt, das Radiostudio aufzubauen und einzurichten. Dabei können sie nicht nur auf ihre Erfahrungen sondern auch auf ihr berufliches Wissen zurückgreifen. Turbo ist Tontechniker, Pfau und Brumi arbeiten als Elektroingenieure.

Auch vor dem eigentlichen Radioaufbau mussten viele Vorbereitungen getroffen werden. Beim Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) holte Pfau eine Radiokonzession ein, damit während vier Wochen auf der Frequenz 92.5 MHz gesendet werden kann. Der Inhalt der einzelnen Sendungen und der Programmablauf mussten erstellt und die technischen Einzelheiten organisiert werden. Während des Aufbaus können nun die letzten Vorbereitungen abgeschlossen werden. Die erste offizielle Sendung wird am Montag, 22. Juli ausgestrahlt.

„An der Antenne haben wir einen Sender angehängt. Dieser spielt zur Zeit nur Musik, da wir das Studio noch nicht fertig aufgebaut haben. Die Musik wird jetzt noch von einem Computer direkt an den Sender und dann an die Antenne weitergegeben,“ erklärt Asterix. „Das erste Lied, welches um Mitternacht gesendet wurde, war selbstverständlich das Lagerlied.“

Die technischen Einzelheiten sind dann, sobald das Lager beginnt, jedoch ein bisschen komplizierter. Von einem Mischpult aus werden die einzelnen Sendungsteile und Musikstücke an einen Verteiler-Kasten geschickt, welche die Signale ausgleicht und an den Sender weiterleitet. Über die Antenne können dann die rund 1'300 Teilnehmer des Kalas und alle in der Region Pfäffikon rund um die Uhr das Lagerradio fanfare.fm auf 92.5 MHz empfangen.

Aber bis dahin wartet noch viel Arbeit auf das Team des Lagerradios. „Einige Jingles haben wir schon erstellt und ein paar Station-IDs haben wir auch schon aufgenommen. Aber einiges wird erst noch in dieser und der nächsten Woche aufgezeichnet.“ Die Wörter, die Asterix beim Erklären benützt, sind fester Bestandteil des Fachjargons im Radiostudio. Für einige Mitglieder des Radioteams nichts Neues, da sie zum Teil schon selber lange Radio moderieren.

Trotzdem hat sich das Radioteam zum Ziel gesetzt, jeden einzelnen ihrer Helfer vor offiziellem Lagerbeginn mindestens einmal ins Studio zu setzen. Dadurch sollen die Pfadfinder sich im Umgang mit der Technik im lokalen Radiostudio und den Gepflogenheiten des Radiosenders üben. Sie müssen selbst je einen eigenen Beitrag senden und eine Stunde Musik moderieren „Damit können sie zusätzliche Radioerfahrungen sammeln, um zwei Wochen lang Radioprogramm auf hohem Niveau bieten zu können,“ so Asterix. Wer nicht selbst auf den Lagerplatz kommen kann, kann fanfare.fm auch als Livestream im Internet empfangen. „Auf der Homepage des Kantonallagers wird dafür extra ein Link eingerichtet,“ erklärt Taz.

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