Natur- und Vogelschutzverein

Arbeitstag am Gibel und Weiherpflege im Talhof

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Anfang November steht meist der letzte, aber nicht weniger "harte" Arbeitseinsatz im Jahresprogramm des Natur- und Vogelschutzvereins Muhen.

Bei der Weiherpflege ist das Herausputzen der Pflanzen aus dem Weiher das Wichtigste, um ein Verlanden zu verhindern. Vom Weiher war beim Eintreffen  kaum etwas zu sehen, er präsentierte sich total überwachsen, obwohl diese Arbeit jährlich ausgeführt wird.

Für den nicht ganz einfachen Einsatz stiegen dieses Jahr Jürg Lüscher und Philip Fischer in Stiefelhosen in den Weiher. Mit der Sense soll das Schilf unter der Wasseroberfläche geschnitten werden. Dieses kann aber nicht im Wasser belassen werden und wird von weiteren Helfern mit Gabeln aus dem Weiher gefischt. Dass das nasse Schnittgut sehr schwer und  nicht einfach rauszufischen ist, spüren die Helfern schon vor der verdienten Znünipause in Rücken und Armen.

Gleichzeitig sind mehrer Mäher (Faden- und Balkenmäher) im Einsatz rund um den Weiher und den abfliessenden Bach.  Ein Teil des Grases wurde bereits am Freitagnachmittag geschnitten, da der Wetterbericht alles andere als tolle Bedingungen versprach und die Helfer sofort mit Zusammentragen am Morgen beginnen konnten. Auch diese Material wir auf Haufen  gesammelt  und später vom Fortsamt abtransportiert.

Im Gebiet unseres Hochstammobstgartens im Gibel waren auch schon frühmorgens Helfer (drei Männer und eine Frau) beschäftigt, das geschnittene Gras zusammen zu rechen,  auf den Schilter zu laden und abzutransportieren. Nach diesem Einsatz unterstützten sie das Team am Weiher tatkräftig.

Die willkommene Znünipause wurde von allen dankbar genossen und nur genau in diesem Zeitraum regnete es. Gegen Mittag konnten die Arbeiten beendet werden und alle waren, trotz Müdigkeit,  zufrieden über den geleisteten Einsatz.

Der NVM bedankt sich herzlich bei allen 12 Helfern für die tatkräftige Unterstützung und freut sich, im kommenden Jahr ev. neue Gesichter bei einen Einsatz begrüssen zu dürfen.

Irene Wehrli-Herde

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