Schweizerische Volkspartei

Andreas Glarner bei der SVP Windisch

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Einblicke in die Aargauer Politik

Bezirks-Parteipräsident Jürg Stüssi-Lauterburg hatte schon im Vorfeld erklärt: "Wir kennen keine Berührungsängste, auch nicht bei Personen, die in ihrem Handeln sehr kontrovers beurteilt werden." Und dies ist bei Andreas Glarner zweifellos der Fall. Mit seinen provokativen Plakaten und der Beteiligung am höchst umstrittenen Kinderinserat gegen die Wiederwahl von Regierungsrat Rainer Huber hat sich Glarner ins Gespräch gebracht. Vor den Windischer Parteimitgliedern sprach Glarner dazu nochmals eine Entschuldigung aus, wies aber auch darauf hin, dass hier vieles anders abgelaufen sei, als es im Nachhinein dargestellt wurde. "Auch das Haus Wanner hat sich nicht mit Ruhm bekleckert."
Es folgte eine Tour d'horizon durch die aktuelle Aargauer Politik, beurteilt aus der Sicht des SVP-Fraktionspräsidenten im Grossen Rat. Zur Gemeindereform Gerag: "Man will den Kleinen den Schnauf abstellen." Zum Kleeblatt: "Wir wollen den Chindsgi und die Bez beibehalten. Der Sozialindex kommt eventuell durch; die Tagesbetreuung lehnen wir ab." Zum Baugesetz: "Es verteuert das Bauland und damit das Bauen." Zu den Parteien: "Die CVP blinkt rechts und zweigt nach links ab. Wenn bei der FDP einer zu leuchten beginnt, zieht ihm Pelli den Stecker raus. Die SVP bleibt senkrecht und sich selber treu." Zu den Regierungsräten: "Brogli ist ein absolut ehrlicher, kompetenter Mann. Hasler natürlich auch. Huber verlangt von seinen Untergebenen Kadavergehorsam. Wernli geht 'fadegrad dure', auch dann, wenns noch so falsch ist. Beyelers Departement ist durchseucht von VCS-Mitgliedern." Die Neuen: "Hofmann ist der Stärkste von allen, der hat einen 'auf der Birne'. Hochuli ist zwar nett anzuschauen, aber führungsschwach. Hürzeler werden wir eng begleiten; er muss noch lernen, dass ein Politiker nicht geliebt, sondern respektiert werden soll."
Den Schluss machte Glarner mit einem Zitat des SVP-Bundesrats Ueli Maurer: "Politik ist wie Fussball. Wir werden nur darum angegriffen, weil wir am Ball sind." (pbe)

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