Sozialdemokratische Partei

Amtsvormundschaft bringt kein Leben in die Altstadt

megaphoneVereinsmeldung zu Sozialdemokratische Partei

Zur Einwohnerratssitzung vom 16. Juni 2011

Die Rechnung der Stadt Brugg darf als erfreulich bezeichnet werden. Wiederum konnten grosse Abschreibungen vorgenommen werden. Der Finanzplan zeichnet langfristig ein düsteres Bild, die SP teilt diese Einschätzung nicht. Es ist richtig, dass die über Jahre angelegten Ersparnisse nun investiert werden. Die suggerierte düstere Zukunft ruft unweigerlich wieder nach der unsäglichen Frage nach dem Wünsch- und Machbaren. Selbstverständlich ist den Finanzen Sorge zu tragen, aber dramatisch ist die Finanzsituation in Brugg nicht. Die Bürgschaft für die Stiftung Bezirksspital Brugg ist für die SP unbestritten, das damit verbundene finanzielle Risiko tragbar.

Dem geplanten Umzug der Amtsvormundschaft ins Amtshaus steht die SP eher skeptisch gegenüber. Das Amtshaus sollte attraktiver genutzt werden, um mehr Leben in die Altstadt zu bringen. Allenfalls wäre für die Vormundschaftsbehörde eine Alternative zu suchen.
Das neue Reglement zur Nutzung des öffentlichen Raumes weist Mängel auf. Dass ein Strassenmusikant seinen Auftritt 30 Tage im Voraus anmelden sollte, scheint nicht praktikabel.(spbw/hka)

Meistgesehen

Artboard 1