Irgendwie war der Druck bei den Reinacherinnen zu hoch. Verklemmt starteten sie ins Spiel, Floorball Zurich Lioness störte den Spielaufbau früh. Die Reinacherinnen – stets im Hinterkopf viele Tore schiessen zu müssen – versuchten zu viel auf eigene Faust. Gefährlich wurden sie erst, als der Ball über mehrere Stationen gespielt wurde.

Die logische Folge davon war der Führungstreffer. Doch selbst die Führung löste die Blockade im Kopf nicht. Zu umständlich und zu eigensinnig war das Spiel der Reinacherinnen. Zudem schlichen sich auch ungewohnte Unsicherheiten in der Defensive ein, welche die Zürcherinnen gekonnt in Tore verwandelten.

Erst die Umstellung auf zwei Linien brachte Ruhe ins Reinacher Spiel. Nun lief der Ball, es folgten die Tore. Nun war lediglich die Chancenauswertung schlecht, zu viele Bälle verpassten teils kläglich das Ziel. Am Schluss resultierte ein verdienter 5:2 Sieg gegen Floorball Zurich Lioness.

Zwischenzeitlich verlor Trimbach den Spitzenkampf gegen Basel Regio in der Gruppe 1 mit 0:2 Treffern. So hatten die Reinacherinnen vor dem letzten Spiel gegenüber Trimbach ein Torverhältnis von +5 Treffern.

Kantersieg gegen starkes Floorball Uri

Die Reinacherinnen mussten nun weiter Powern, nun gegen die Kolleginnen von Floorball Uri. Es war ein offener Schlagabtausch. Beide Teams wollten den Sieg unbedingt, Reinach vielleicht mit kleinen spielerischen Vorteilen.

Während Floorball Uri an der Reinacher Defensive mit der stark agierenden Torfrau immer wieder scheiterte, scorten die Reinacherinnen auf der Gegenseite in regelmässigen Abständen. Der Sieg mit dem Schlussresultat von 8:2 Treffern verdient aber für Floorball Uri hart, war das Spielgeschehen bei weitem nicht so klar wie das Resultat.

Berechtigt entstand nun Hoffnung, sich für die Aufstiegsplayoffs qualifiziert zu haben, musste Trimbach doch mit +12 Treffern ihr zweites Spiel gewinnen. Wenig später die grosse Ernüchterung: Trimbach gewinnt mit 13:0 Treffern und qualifiziert sich somit aufgrund des besseren Torverhältnisses (+2 Tore) für die Aufstiegsspiele. Welch eine Enttäuschung für das ganze Team inklusive Trainerstab. Doch so ist der Sport, so schön wie grausam, manchmal entscheidet ganz wenig über Erfolg oder Niederlage.

Nichts desto trotz spielten die Reinacherinnen eine sensationelle Saison. Aus 14 Spielen resultierten am Ende 23 Punkte, lediglich gegen Gruppensieger Zug United verlor man beide Begegnungen. In 6 Partien erhielte das Reinacher Team keine Gegentore, eine bemerkenswerte Leistung.

So gilt es an dieser Saison anzuknüpfen und die guten Leistungen nächste Saison noch weiter zu Verbessern. Kadermutationen wird es geben, doch ein Bericht erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Zum Schluss bleibt der Dank an die Zuschauer, an die gesamte Gruppe 2 für die spannenden und fairen Partien und ein riesen Dank an das gesamte Team.