Schützenmatt Cup

Altmeister Villagran holt sich den Titel zum dritten Mal

Cristian Villagran und Diana Marcinkevica gewinnen die rundum gelungene Jubiläumsausgabe des Schützenmatt Cup in Solothurn. Die beiden setzten sich in spannenden Finalspielen durch.

Einmal mehr hat Cristian Villagran (N2, 22) bewiesen, dass er auf den Sandplätzen hierzulande noch immer zu den Spielern gehört, die nur sehr schwer zu schlagen sind. Bereits in der abgelaufenen NLA-Interclubsaison hat der mittlerweile 36-jährige Altmeister gezeigt, dass er zur absoluten Spitze gehört. Für den TC Schützenmatt hat er drei seiner fünf Einzelmatches gewonnen – und das auf Position drei. 

Am Schützenmatt Cup hat er nun die Bestätigung seiner starken Interclubsaison geliefert. Nachdem er in der ersten Runde gegen den Qualifikanten Marc Hofer (R1) etwas überraschend über drei Sätze gehen musste, liess er in den darauffolgenden beiden Runden überhaupt nichts anbrennen und gab nur gerade fünf Games ab.

Im Halbfinal wartete dann in der Person des top gesetzten Slowaken Ivo Klec (N2, 14) ein richtiger Gradmesser, den Villagran im dritten Satz, der in Form eines Champions Tie Breaks ausgetragen wurde, mit 12:10 für sich entscheiden konnte.

Hochklassiges Endspiel

Im Endspiel wartete Alejo Prado (N2, 16) auf Villagran. Der Vorjahresfinalist zeigte auch in diesem Jahr ein starkes Turnier und kämpfte sich unter anderem dank Dreisatz-Siegen über Muhamed Fetov (N3, 51) und Demian Raab (N2, 27) ins Endspiel. Und dort boten die beiden Sandplatzspezialisten hochklassigen Tennissport mit vielen langen Ballwechseln, die für die zahlreichen Zuschauer beste Unterhaltung boten.

«Es war ein grossartiges und sehr spannendes Final, das Villagran und Prado gezeigt haben. Das hat richtig Spass gemacht zum Zuschauen», freute sich Vereinspräsident Milek Kowalksi. Villagran war in den entscheidenden Momenten der bessere Spieler und gewann die Partie mit 6:4, 7:5. Für den gebürtigen Argentinier ist es nach 2010 und 2011 bereits der dritte Titel am Schützenmatt Cup.

Küng erreicht das Final

Auch bei den Frauen bot das Endspiel beste Unterhaltung und viel Spannung bis ganz zum Schluss. Auf dem Center Court des TC Schützenmatt duellierten sich die beiden bestklassierten Spielerinnen des Turniers. Es waren dies die Titelverteidigerin Diana Marcinkevica (N1, 9) aus Lettland und die junge Schweizerin Leonie Küng (N2, 16). Marcinkevicas Weg ins Endspiel war eine Machtdemonstration.

Nur gerade sieben Games gab sie in vier Matches ab, obwohl sie unter anderem gegen zwei N2-Spielerinnen angetreten war. Ebenfalls ziemlich souverän qualifizierte sich die Junioren Wimbledon-Finalistin Leonie Küng fürs Endspiel. Und dort vermochte die 17-jährige Ostschweizerin Marcinkevica als erste Spielerin richtig zu fordern.

Den ersten Satz entschied sie gar mit 6:3 für sich. Danach vermochte Marcinkevica auszugleichen (7:5), so dass das Champions Tie Break die Entscheidung bringen musste. Dort hatte dann die Titelverteidigerin aus Lettland das bessere Ende für sich. Sie gewann die Kurzentscheidung mit 11:9 und sicherte sich damit bei ihrer dritten Finalteilnahme in Folge den zweiten Titel.

Die Organisatoren des Schützenmatt Cup zogen ein positives Fazit der Jubiläumsausgabe. «Wir hatten etwas zu kämpfen mit dem Wetter, mussten aber schlussendlich nur eine Partie in der Halle austragen. Insbesondere am Finalwochenende der Hauptkonkurrenz durften wir absolut grossartigen Tennissport geniessen und konnten erfreulich viele Zuschauer auf unserer Anlage begrüssen. Wir sind sehr zufrieden mit der 60. Ausgabe des Schützenmatt Cup», so Milek Kowalski.

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