GANSINGEN (ir) – Die anwesenden Samariter genossen vor Beginn der Versammlung im Restaurant Gartenlaube in Büren ein feines Nachtessen. Anschliessend konnte der Präsident, Bruno Obrist, die Traktanden in Angriff nehmen. Als Tagespräsident wurde Thomas Petermann gewählt, der später die Erneuerungswahlen durchführen durfte. Unter Mutationen nahm der Verein von zwei bedauerlichen Austritten Kenntnis. Die Hoffnung besteht, dass die Austritte demnächst durch interessierte „Reinschnupperer“ kompensiert werden können. Die Aktuarin Irene Rothacher verlas den farbig abgefassten Jahresbericht des Vorstandes und so manches Highlight rief den Mitgliedern ein Schmunzeln hervor. Der Kassenbericht des Kassiers Andreas Senn zeigte auf, dass der Samariterverein seine Finanzen im Griff hat. Eine Abweichung vom Budget war nämlich nicht auszumachen. Das Jahresprogramm 2016 wird wieder sehr attraktiv gestaltet durch den Samariterlehrer Sebastian Boutellier. Auf die Samariter warten einige spannende Monatsübungen und auch eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Feuerwehr. Bereits im März wird ein Grossteil der Mitglieder ihre Reanimationsausbildung auffrischen, damit im schlimmsten Fall auch beim Postenstehen richtig reagiert werden kann. Im September steht wieder einmal eine zweitägige Vereinsreise auf dem Programm. Das Traktandum Wahlen konnte ohne viel Aufhebens durchgeführt werden: Sowohl der gesamte Vorstand, wie auch der Samariterlehrer und die Vereinsärzte Brit und Markus Aellig stellten sich wieder zur Verfügung. Neue Revisorin neben Silvia Muino wird Doris Erdin.
Nun standen noch Ehrungen an: Die fleissigste Samariterin des Jahres 2015 war wie schon so oft Susanne Boutellier. Sie bekam dafür die begehrte, wunderbar gefaltete grüne Banknote von Sebastian überreicht. Danach wurde Petra Müller für 10 Jahre, Bruno Obrist für 15 Jahre, Doris Erdin für 25 Jahre und Marie-Therese Merki für sogar 30 Jahre Mitgliedschaft im Samariterverein Gansingen gebührend geehrt und mit Gutscheinen, Wein und Orchideen beschenkt. Nach dem feinen Dessert verliessen die Samariter die Gartenlaube - voller Vorfreude aufs neue Vereinsjahr heimwärts durchs Schneegestöber.