Die HSG Eiken traf am vergangenen Samstag im Kellerduell auf den TV Magden. Für die HSG wäre ein Sieg ein beruhigender Schritt in Richtung Klassenerhalt. Für Magden wäre ein Sieg ebenfalls wichtig um sich 3 Punkte von Eiken zu entfernen.

Die Ansage des Trainers war klar: «Wir wollen gewinnen! Etwas anderes gibt es nicht.» Jedem war klar, dass hier 2 Punkte zu holen sind. Aber der Beginn des Spiels war auf Seiten der Gäste aus Eiken nervös. Technische Fehler, zitternde Hände und kein Spielwitz waren zu sehen. Die Heimmannschaft konnte ihr Spiel aufziehen und treffen wie sie wollten. Bei der Eiker Verteidigung war der Wille zu gewinnen quasi nicht vorhanden. Mit wenig Druck auf das Tor hielt der Torhüter die Bälle, welche überhaupt auf die Kiste kamen. Nach 10 Minuten war Eiken 2 Tore hinten; Nach 20 Minuten bereits 4. In der Halbzeit stand es 13:8. Der Trainer versuchte die Mannschaft wachzurütteln. Es wurde laut in der Kabine. Berechtigt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurden mehr Wechsel getätigt und Eiken konnte zumindest mit der Heimmannschaft mithalten, aber das Resultat leider nicht aufholen. Der 4 Tore Rückstand blieb hartnäckig bestehen. Zwar kam etwas mehr Schwung in die Partie aber die Verteidigung war zu passiv um eine Wende herbeirufen zu können. Am Schluss stand es 31:24 für Magden. Der TV Eiken hat also in der 2. Halbzeit 16 Tore geschossen, was nicht schlecht ist. Bloss 31 Tore zu bekommen ist sich der TV Eiken nicht gewohnt. So geht der Sieg verdient an Magden.

Das nächste Spiel des TV Eikens findet nächstes Wochenende am 3.3. um 18:45 gegen den Tabellenletzten TV Möhlin 3 statt. Das klare Ziel sind 2 Punkte gegen den Abstieg. Mit einem solchen Auftritt wie gegen Magden wird dies schwierig. Die Mannschaft hat nun eine Woche Zeit sich der Situation bewusst zu werden und wieder auf die Beine zu kommen. Motiviert sind alle. Es fehlt bloss das eine Momentum, welches alle wieder mitreisst und das Team wieder auf die Erfolgsspur bringt, wie letztes Jahr.

Dario Rohrer(10), Daniel Gilgen(6), Sascha Jegge(2), Igor Bosnjak(2), Marius Näf(2), Philippe Bürgin(1), Thomas Dietwiler(1), Marius Schläpfer, Noah Jegge, Luca Haller, Oliver Proft(2 Paraden), Kevin Ries(9 Paraden)