FDP.Die Liberalen – Unterentfelden

Abschied von Alt-Gemeinderat Max O. Schmid

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Abschied von Alt-Gemeinderat Max O. Schmid

Abschied von Alt-Gemeinderat Max O. Schmid

Ende Mai ist der ehemalige FDP Parteipräsident und Gemeinderat Dr. Max O. Schmid in Aarau nach langer Krankheit verstorben.

Max Schmid ist im Jahr 1984 mit seiner Gemahlin Ursula und seinen beiden Söhnen Daniel und Andreas nach einem mehrjährigen USA-Aufenthalt nach Unterentfelden gezogen. Die Familie konnte am Landenhofweg Land erstehen und anschliessend die neue Liegenschaft beziehen. Als fachlich bestens qualifizierter und begeisterter Zahnarzt, Facharzt Parodontologie, hat er bis 2007 eine Praxis für Zahnmedizin in Aarau geführt und anschliessend bis vor Kurzem bei seinem Nachfolger weitergearbeitet.

Als Mitglied des Vorstandes und Präsidenten der FDP Unterentfelden setzte er sich stark für die Partei ein. Dabei arbeitete er sehr zielstrebig, bestens organisiert und mit grossem Engagement. Er konnte prägnant formulieren und seine offene, liberale Haltung ermöglichten es ihm, schnell Kontakt zur Bevölkerung zu finden. Er zögerte nicht, auch kritische Fragen zu stellen und vergass dabei das «Grosse Ganze» nicht. Seine sachliche Haltung ermöglichte es dem Vorstand, Entscheide zu fällen die von den Mitgliedern getragen wurden.

Max war eine starke Persönlichkeit mit einer optimistischen und sozialen Grundhaltung. Seine Maximen waren: Eigenverantwortung gegenüber Gesellschaft und Staatswesen.

Im Herbst 2005 wurde er als Nachfolger von Walter Annaheim in den Gemeinderat gewählt, dem er während drei Amtsperioden angehörte. Er übernahm das Ressort Tiefbau, Technischer Betrieb, Wasser, Abwasser, Entsorgung und Energie. In dieser Funktion vertrat er die Gemeinde in den verschiedenen Regionalverbänden und Kommissionen. Ab seiner zweiten Amtszeit interessierte er sich sehr stark für das Projekt «Zukunftsraum Aarau». Über dessen Fortschritt war er auch nach seinem Rücktritt stets orientiert. Die Einbindung in die Region, gesunde Gemeinde-Finanzen, gemeinsames Planen und finden von Lösungen waren ihm sehr wichtig.

Max schätzte das Zusammensein in kleiner und grosser Runde, organisierte Anlässe und freute sich auch über Gäste bei sich zu Hause. Seine Gemahlin Ursula unterstützte ihn dabei sehr. Die Gastfreundschaft des Ehepaars Schmid war immer echt und trug zu einem guten Einvernehmen bei. 

In den letzten zwei Jahren musste sich Max mehreren Operationen unterziehen. Mit grossem Mut und Lebenswillen unterzog er sich den Eingriffen und anschliessenden Behandlungen. Ende Mai haben ihn die Kräfte verlassen und er konnte in seinem 79igsten Lebensjahr einschlafen. Seiner Familie entbieten wir auch an dieser Stelle unser herzliches Beileid.

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