Am Freitagabend 30. Juni trafen sich 24 Personen beim Bahnhöfli zu einer interessanten Abendexkursion. Sie wurde geleitet von Verena Doppler (Biologin). Sie führte uns durch die Pflanzenwelt im alten Teil von Stetten.

Am Ende vom Dorf machten wir den ersten Stopp. Frau Doppler erklärte warum verschiedenste Pflanzen an so einem Ort wachsen. Die Pflanzen suchen sich einen Ort aus, der warm ist, zum Beispiel am Wegrand, oder da wo es Wasser gibt, Regenrinnen. Als erstes zu erwähnen ist die Wegwarte, wie der Name schon sagt am Strassenrand.

Der nächsten Stopp war eine Magerwiese. Hier gab es das Ferkelkraut. Seine Blätter sind so borstig wie Schweinehaar und ist verwand mit dem Lowenzahn.

Unterwegs haben wir auch Neophyten gesehen. Eine davon ist eine invasive Art, das Berufskraut. Diese Pflanze stammt aus der USA. Sie überwuchert unsere Felder und Wälder und verdrängt dabei die einheimische Pflanzen.

Der Scharfe Mauerpfeffer ist eine Pflanze, die einen scharfen pfefferigen Geschmack aufweist, wenn man auf die Blätter kaut.

Am Wegrand haben wir wilde Orchideen bestaunen können. Eine davon ist die Breitblättrige Sumpfwurz (Epipactis), welche zu diesem Zeitpunkt noch nicht blühte.

Es gab noch viele andere sehr schönen Pflanzen, die normalerweise nicht so beachtet werden. Auch die Brennnessel ist sehr faszinierend. Es gibt Männchen und Weibchen von diese Pflanze. Sie kann zu verschiedene Zwecke verwendet werden.

Diese Exkursion war höchst Interessant und hatte einen Guten Anklang bei den Teilnehmern. Nachher haben wir uns auf dem Weg zur Waldhütte gemacht, wo der Wurstduft uns entgegen kam. Am Tisch wurde bei einem Glas Wein noch heftig diskutiert über die viele gewonnen Eindrücke.

Verfasst von Doris Hängärtner