Nach erfolgreicher Qualifikation vertraten Federico Salghetti-Drioli, Samira Arnold und David Radam vom Schwimmclub Aarefisch, Aarau zusammen mit einer Baslerin die Schweizer Farben an den Junioren Open Water Europameisterschaften 2019.

Im Nachgang taxierte der erfahrene Schweizer Head Coach Elena Nembrini diesen Wettkampf in Račice (CZE) als schwierig, denn unter anderem fand er in einem Ruderbecken mit ausgesprochen schlechter Wasserqualität statt. Die Athleten bemängelten auch das Essen, das nicht den Anforderungen von Leistungssportlern entsprach. Eine Anpassung an diese ungewohnten Verhältnisse war nicht leicht, was sich vor allem in den Einzeldisziplinen bemerkbar machte. So legte David Radam bei seinem Einsatz über 5km die erste Runde im Mittelfeld zurück, musste aber mit seinen Magenproblemen dann unterwegs aufgeben. Bei den Damen klassierte sich Samira Arnold über 7.5km auf Rang 36. Gut unterwegs war Federico Salghetti Drioli, der bis 5km auf den ersten Positionen mitschwamm, aber dann das Tempo nicht mehr halten konnte und sich schlussendlich nach 10 km als 24. im Mittelfeld klassierte. Am letzten Tag gelang der Schweizer Staffel Federico Salghetti Drioli, Samira Arnold, David Radam und Emma Fredersdorf (Kategorie U19, zwei Athleten davon U16) über 4x1.250km mit dem 11. Platz die beste Leistung dieser Meisterschaft.

Lobende Worte vom Head Coach gab es für die gute Einstellung und den positiven Einsatz in der Vorbereitung und im Wettkampf: «Diese jungen Schwimmer sind bereit mehr zu arbeiten und dies ist in naher Zukunft gut für die Entwicklung der Schweizer Nationalmannschaft Open Water.»