Schützengesellschaft

84. Altfasnachtschiessen

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Die beiden Präsidenten Norbert Stichert und Mario Viel

Die beiden Präsidenten Norbert Stichert und Mario Viel

Der traditionelle Anlass, an dem sich der Freie Schiessverein Kirchdorf und die Schützengesellschaft Untersiggenthal im freundschaftlichen Zusammentreffen am gemeinsamen Schiessanlass messen, wird ununterbrochen seit 1930 durchgeführt und fand demgemäss dieses Jahr zum 84. Mal statt. Das Schiessprogramm sieht 6 Schuss in Zehnerwertung vor, die zum Vereinsresultat zählen und 2 Schuss in Hunderterwertung als Nachdoppel. Kaffee- und Weinpreise winken denjenigen Schützen, die hier hohe Punktzahlen erreichen.

Am Absenden im Restaurant Bahnhof in der Station musste der Untersiggenthaler Präsident Norbert Stichert die Niederlage seines Vereins eingestehen und den Pokal dem Kirchdorfer Präsidenten Mario Viel zur Zierde des Vereinslokals übergeben. Kirchdorfs Vereinsdurchschnitt war mit 51.8 Punkten genau einen Punkt besser als derjenige der Untersiggenthaler. Die Schützen mit den besten Resultaten heissen beim Freien Schiessverein: Meier Daniel mit 56 Punkten, Drack René mit 55 und Viel Mario mit 53; bei der Schützengesellschaft: Hitz Berta mit 55 Punkten, Koller Silvio mit 53 und Huber Thomas mit 52. Weinpreise für eine "Mouche" erhielten Drack René und Baumgartner André (99er), Ledergerber Paul (98er), Studer Peter (97er), Villiger Hermann und Umbricht Fritz (96er).

Die beiden Präsidenten unterhielten die versammelte Schützenschar noch mit launigen Reden, so sagte Norbert Stichert, dass sogar schlechtes Wetter mit Windböen aufgeboten worden sei, aber es habe alles nichts genützt: die Untersiggenthaler seien wohl trotz Heimvorteil die grösseren Schönwetterschützen. Mario Viel bot an, da in zwei Jahren ja das 150-jährige Jubiläum anstehe, dass die Kirchdorfer und sollten sie auch gewinnen, den Untersiggenthalern als Geschenk den Pokal überlassen würden.

Im Anschluss servierte die "Bahnhöfli"-Crew feines Rippli mit Chrut, das noch mit Kartoffeln, Würsten und Speck angereichert war. Das gute Essen und die Freundschaft untereinander luden dazu ein, noch eine Zeit lang zusammenzusitzen und den Tag ausklingen zu lassen.

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