Der Präsident, Hansueli Walther, begrüsste im Restaurant Sonnenblick in Unterendin-gen 23 Vereinsmitglieder und den Vereinsarzt zur diesjährigen GV. Nach der Bekannt-gabe, dass ein Mitglied den Verein verlässt, durften wir vier Neumitglieder aufnehmen. Sandra Burgener, Romy Kunz, Alexandra Meyer und Cindy Schellenberg wurden mit einem kräftigen Applaus willkommen geheissen. 2010 sind somit 26 Mitglieder aktiv. Mit einer Schweigeminute gedachte man der im letzten Jahr verstorbenen ehemaligen Aktivmitglieder. Bevor man das feine Nachtessen genoss, wurde Silvia Umbricht als Stimmenzählerin gewählt. Nach der Genehmigung des letzt jährigen GV-Protokolls blickte der Präsident in seinem Jahresbericht auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Dabei wurden wir an die lehrreichen Übungsabende, an denen wir uns unter anderem mit der fachgerechten Bergung von Verletzten, dem „Helm ab", der Handhabung des Defibrillators, blutenden Wunden, Blutvergiftungen, Erfrierungen und Hitzschlag be-schäftigten, erinnert. Wir hatten die Möglichkeit an einem Vortrag über die Linderung von Schmerzen und an einem zum Thema „Gefahren der Schweinegrippe" teilzuneh-men. Unser bereits zur Tradition gewordene Samariterzmorge im Mai fand wiederum grossen Anklang. Im Juni organisierte der SV Würenlingen die Regionalübung. Die Vereinsreise führte uns nach Heiden. Nach einer Führung durch den Ort und das Henri-Dunant Museum hiess es Schuhe und Socken ausziehen und den Barfussweg erspüren. Aus aktuellem Anlass befassten wir uns im August mit den Vorsichtsmassnahmen bei drohenden Pandemien und wie dabei erkrankte Personen daheim gepflegt werden. Für den Chlaushock traf man sich im Übungslokal. Kürbissuppe, Wienerli und Kuchen stärkten uns vor dem spannenden Lottospiel und anderen Gesellschaftsspielen. Im Januar gelang es uns nach längerem Unterbruch wieder eine Blutspendeaktion durchzu-führen. Zum Schluss des Berichts dankte Hansueli den Samariterlehrerinnen für die Vorbereitung der Übungen und das Leiten der vielen Kurse, dem Vorstand für die geleistete Arbeit während des Jahres und den Mitgliedern für ihren Einsatz bei den Postendiensten und der Mithilfe bei den vielen Anlässen.
Inga Bärtsch erläuterte die Jahresrechnung, die vorbildlich geführt und von der GV, mit Dank an die Kassierin und die Revisoren, genehmigt wurde. Der Vorstand wurde von der GV entlastet.
Renate Lang und Daniela Kropf präsentierten das Jahresprogramm 2010. Das Motto lautet: "H-H-H" (Herz-Hirn-Hand). Da wir in den beiden letzten Jahren acht neue Mit-glieder aufnehmen durften und der letzte Samariterkurs bei den anderen Aktivmitgliedern schon etwas länger her ist, führen wir diesen an einigen Übungsabenden durch. Zusätzlich folgt an einem Abend das Postenmodul und an zwei weiteren Übungen der BLS-AED-Kurs (Herz-Lungen-Wiederbelebung und Anwendung des Defibrillators). Die Mitglieder erhalten, wenn sie an allen Übungen teilnehmen, in diesem Jahr also gleich alle drei Kursausweise. Alle Kosten dazu übernimmt der Verein. Da wir bei unseren Einsätzen als Samariter gut vorbereitet und auf dem neuesten Stand sein möchten, liegt uns die Aus- und Weiterbildung der Mitglieder sehr am Herzen. An einer abwechslungsreichen Vereinsreise und dem Chlaushock wird auch die Geselligkeit gepflegt. Am Sonntag, 30. Mai führen wir den nächsten Zmorge durch. Weitere Aktivitäten sind Blutspendeaktionen, der Tag der Kranken, die Sam-Sam, der Apéro an einem 11vor11 Gottesdienst, der Service an der Turnervorstellung und die Postendiensteinsätze. Zu-sätzlich bieten wir noch einige öffentliche Kurse an.
Die Kassierin informierte die GV über die Punkte des Budgets 2010. Nach dem sich der Verein im letzten Jahr ein Zelt für die diversen Einsätze gekauft hat, möchten wir das in diesem Jahr mit der Aufschrift „Samariterverein Endingen" bedrucken lassen. Die jährliche Spende soll dem Mittagstisch für die Schüler in Endingen zugesprochen wer-den. Nach der Genehmigung des Budgets 2010 ergriff unser Präsident wieder das Wort. Der Vorstand schlug der GV vor Ferdinand Goethals, der seit über 35 Jahren aktiv den Verein unterstützt, zum Ehrenmitglied zu ernennen. Mit einem kräftigen Applaus bestä-tigte die GV diesen Vorschlag. Dem neuen Ehrenmitglied wurde ein Geschenk und eine Urkunde überreicht. Sichtlich gerührt bedankte sich Ferdinand bei allen.
Es folgte das Traktandum einer Statutenänderung. Der Samariterverein Endingen knüpfte vor etwas mehr als drei Jahren die ersten Kontakte für eine Zusammenarbeit mit der Gemeinde Tegerfelden. Diese Bemühungen durften erfolgreich abgeschlossen werden. An der GV 2008 stimmten die Vereinsmitglieder der neuen Zusammenarbeit zu und Tegerfelden trat unserem Verein bei. Aus diesem Grund möchten wir die Statuten mit der Ergänzung, dass sich unsere Aktivitäten auf die Gemeinden Endingen, Unterendingen und Tegerfelden beziehen, anpassen. Die GV nahm diesem Antrag ohne Gegenstimme an. Diese Ergänzung wurde auf einem Beiblatt festgehalten und dem Kantonalverband zur Genehmigung weiter geleitet. Sobald der Verein die Bestätigung des Verbandes erhalten hat, wird die Statutenänderung an alle Aktiv- und Passivmitglieder verteilt.
Die fleissigsten Mitglieder in diesem Jahr wurden gelobt und erhielten ein Geschenk. Mit den Erklärungen zu den neuen Alarm-, Mitglieder- und Postendienstlisten schloss Hansueli die GV um 22.00 Uhr. Mit einem Dessert und Kaffee klang der Abend gemüt-lich aus. (rsc)