Theatergesellschaft Wettingen

60 Jahre Jubiläum – Theatergesellschaft Wettingen

megaphoneVereinsmeldung zu Theatergesellschaft Wettingen

Unter dem Motto "Weisch no?" feiert die Theatergesellschaft Wettingen ihr 60-jähriges Bestehen mit einem Galaabend. Zu diesem haben wir Aktivmitglieder und alle ehemaligen Aktivmitglieder eingeladen; zusammen mit Partner/in.
Was eignet sich besser dazu, als eine alte Wirkungsstätte – der Saal im Winkelried Wettingen – wo wir viele Jahre unsere Aufführungen auf die Bühne gebracht haben. Schon beim Apéro greift das Jubiläumsmotto. Jede Ecke des Saales und der Bühne weckt sofort Erinnerungen an Begebenheiten vor, während und nach Vorstellungen.

Ein OK-Mitglied und "alter Haase" eröffnet den Abend; mit einem Dirigentenstab in der Hand: "In meiner ersten Rolle spielte ich einen Dirigenten." Und so "dirigiert" er als Conférencier durch den Abend.

Einige Meilensteine der TgW:
MO 11. März 1957 Gründung. SA 10. Mai 1958 erste GV im Restaurant Post Wettingen. Im April 1959 die erste Vorstellung im Casino Wettingen. Bis 1977 jährlich 1 Mehrakter. 1-Akter werden als Gastauftritte bei diversen auswärtigen Anlässen aufgeführt; einmal auch in der Strafanstalt Lenzburg. Viele Jahre spielt die TgW einen 1-Akter am Wettiger-Fäscht; letztmals im Juli 1994.

Im Januar 1997 spielen wir erstmals im Saal der reformierten Kirchgemeinde Wettingen. Hier haben wir auch die Möglichkeit Essen und Trinken in eigener Regie anzubieten. Bis heute geniessen wir hier optimales Gastrecht.

Nach einem Tost auf alle, welche zum Gelingen unserer 60-jährigen Geschichte beigetragen haben, bittet unser "Dirigent" zum Galadinner – Salatbuffet, Aargauer-Braten Kartoffel-Gratin Gemüse und abschliessend ein Dessert-Buffet.

In einer 40-minütigen Show vergnügt und verzaubert uns Raphael Oldani; baut auch unser Motto "Weisch no?" geschickt in seine Unterhaltung ein.

Nun ist Zeit für "Weisch no?" Dabei erinnert man sich auch allzu gerne gegenseitig an Pleiten, Pech und Pannen: Man geht im falschen Moment zum Umziehen; auf der Bühne wird verzweifelt improvisiert und "Söll emol cho!" gerufen – Minutenlang! Oder: Black Out's welche Schweissströme ins Gesicht treiben, auch schon mal zum kurzzeitigen Verlassen der Bühne zwingen. Oder: Zwei Tage vor einer Premiere musste ein Spieler ersetzt werden. Natürlich reicht es für das Lernen der Rollentexte nicht mehr. Lösung: Überall auf der Bühne werden Spickzettel deponiert. Soweit so gut – wenn aber die Reihenfolge nicht ersichtlich ist – sind komische Dialoge programmiert! Auch sowas: Nach dem Ende des Aktes wird unsere Souffleuse im Soufflierkasten vergessen. Alle Spieler gehen in die Pause und Besucher helfen ihr aus dem Kasten. Der 2. Akt beginnt obwohl die Souffleuse noch nicht auf ihrem Stuhl sitzt. Die Akteure auf der Bühne bemerken es nach ein paar Sätzen; also – Aufführung stoppen und die Souffleuse Platz nehmen lassen – wieder beginnen. Noch ein Alptraum der anderen Art: An einer Seniorenvorstellung haben in der Pause die Hälfte der Besucher die Vorstellung verlassen, weil sie das Stück nicht verstanden – "Spilet wiiter!". Viele Pannen an welche wir uns heute noch so gerne erinnern.

Voller Tatendrang sehen wir nächsten Herausforderungen und Inszenierungen entgegen.

Präsident
Theatergesellschaft Wettingen
im Oktober 2017

Meistgesehen

Artboard 1