Schweizerisches Rotes Kreuz Kanton Aargau

40 Jahre Freiwilligenarbeit fürs Freiamt

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Die Boswilerin Rösly Veil war in den letzten vierzig Jahren für fünf unterschiedliche Dienstleistungen des Aargauer Roten Kreuzes tätig.

Spitzenreiterin der Freiwilligenarbeit

Die Boswilerin Rösly Veil war in den letzten vierzig Jahren für fünf unterschiedliche Dienstleistungen des Aargauer Roten Kreuzes tätig.

Seit vier Jahrzehnten ist Rösly Veil aus Boswil freiwillig fürs Rote Kreuz in der Region Freiamt tätig. Ihr unbezahlbares Engagement hat die Regionalstelle Freiamt am diesjährigen Freiwilligenanlass speziell geehrt.

 Wohlen.- Bei bestem Wetter startet am 30. Juni in der Rösslimatte der Freiwilligenanlass der Regionalstelle Freiamt des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) Kanton Aargau. Zum Auftakt spielt die Alphorngruppe „Schenkhorn“ ein paar Stücke und die über hundert Freiwilligen geniessen beim geselligen Apéro die letzten Sonnenstrahlen.

Trachten und Eintracht gelobt

Das Jodelchörli „Fyrobigsänger“ samt der Geschäftsführerin Regula Kiechle eröffnet danach mit einem Lied den offiziellen Teil des Abends. Noch vor dem Abendessen hält Vorstandsmitglied Dr. Josef Sachs eine kurze Rede, in der er nebst den schönen Trachten der Jodelgruppe und des Regionalstellenteams auch die Zusammenarbeit im Freiamt lobt.

Nach dem leckeren Zürigeschnetzelten werden schliesslich die Jubilare unter den Freiwilligen geehrt. Dieses Jahr gibt es dabei eine klare Spitzenreiterin. Seit sage und schreibe vierzig Jahren leistet Rösly Veil Freiwilligeneinsätze für das Rote Kreuz im Freiamt. Zur Überraschung der bald 80-jährigen Boswilerin stimmt der Chor ihr zu Ehren den Schlager „Blueme“ von Polo Hofer an und Regionalstellenleiterin Chantal Stähli überreicht ihr einen Blumenstrauss. 

Vier Jahrzehnte, fünf Dienstleistungen

Vor vierzig Jahren, nach einem schweren Unfall ihres Mannes, habe sie den SRK-Pfleghelferkurs absolviert, berichtet Veil. Danach habe man sie gefragt, ob sie nicht hin und wieder freiwillig aushelfen würde. „Das Rote Kreuz im Freiamt war damals viel kleiner und es gab nur wenige Freiwillige“, erklärt die rüstige Rentnerin. So kam es, dass sie sich über die Jahre in fünf unterschiedlichen Dienstleistungen engagierte: beim Fahrdienst mit Personenwagen, beim Rollstuhltransport, bei den Tagesausflügen und Ferienwochen sowie beim Besuchs- und Begleitdienst.

Ob es ihr denn nie zu viel geworden sei, fragt Stähli. „Nein, denn bei allen Einsätzen habe ich immer viel Dankbarkeit zurückbekommen“, betont Veil.

Nach fast zehn Jahren als Mitarbeiterin bei der Regionalstelle Freiamt wird auch Lotti Schäppi geehrt und mit einem Kochbuch und einem Kuchen von den Freiwilligen in den Ruhestand verabschiedet. Abgerundet wird der Abend mit einem gemeinsamen Lied und einem persönlichen Dankeswort von Regula Kiechle.

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