Altersfragen – Herausforderung der Zukunft

Viele der ehemaligen Mitarbeitenden der Firmen BBC/ABB haben sich dem Verein pensionierter Angestellter angeschlossen. Bei regelmässigen Zusammenkünften werden die kameradschaftlichen Beziehungen gepflegt.

Der Verein pensionierter Angestellter ABB Aargau zählt rund 1700 Mitglieder. Sie waren in ihrem Erwerbsleben hauptsächlich in den Firmen ABB und Alstom Power (heute GE) in der Region Baden beschäftigt. Obwohl sie aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, treffen sie sich weiterhin mit ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, aber auch mit neuen Personen welche einen ähnlichen beruflichen Hintergrund aufweisen um gemeinsam einen Teil der Freizeit zu verbringen. Zur 37. Jahresversammlung im Trafo, einem der Gebäude ihres früheren Wirkens, konnte Präsident Willi Steffen über 250 Mitglieder und Gäste, unter ihnen auch Ehrenpräsident Roland Schuler begrüssen. Das Protokoll und die durch Vreni Wolf sauber geführte Jahresrechnung warfen keine Fragen auf. Bedingt durch den Mitgliederschwund schloss die Rechnung mit einem Verlust ab. Um diesem Trend entgegen zu wirken, wird für die nahe Zukunft eine Beitragserhöhung angedacht. Noch bezahlen Einzelmitglieder 20 Franken und Paare 30 Franken. Mitarbeitende die in den Ruhestand treten werden mit einem Brief zur Mitgliedschaft im Verein eingeladen.

Anlässe geniessen Zuspruch

Trotz angeschlagener Stimme vermittelte Präsident Willi Steffen einen interessanten Jahresbericht. Die beinahe wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen unterschiedlichster Art fanden regen Zuspruch und verzeichneten über 2000 Teilnehme. Mit Vorträgen und kulturellen Anlässen, Kurz- und Tageswanderungen, Exkursionen und Besichtigungen aber auch mit geselligen Feiern wurde man den verschiedenen Interessen der Mitglieder gerecht. Es erstaunt daher nicht, dass nicht weniger als 4300 Briefe und Einladungen in den Versand gelangten. Applaus und Dankesworte gab es auch für das Webteam. In unzähligen Stunden und mit viel Wissen und Sachkompetenz haben sie die Website des Vereins neu gestaltet.

Alterfragen bewegen alle

Das Wahlgeschäft wurde Ehrenpräsident Roland Schuler übertragen. Nach 21 Jahren Vorstandstätigkeit hatte Rudolf Eichenberger seine Demission eingereicht. In globo worden die zehn verbleibenden Vorstandsmitglieder bestätigt. Mit Kurt Rütimann konnte die Lücke geschlossen werden. Auch die Wiederwahl des umsichtigen Präsidenten Willi Steffen war unbestritten. Zusammen mit Klaus Ebert, der zum Vizepräsidenten ernannt wurde, wird er das Vereinsschiff auf Kurs halten. Auf die Laudatio, in welcher Steffen die Leistungen in zahlreichen, auch nationalen Vorständen von Rudolf Eichenberger würdigte, wurde er mit Blumen und einem Präsent verabschiedet. Steffen bezeichnete ihn auch als die „graue Eminenz in Altersfragen“. Nachdem 2008 im Aargau das Forum für Altersfragen ins Leben gerufen wurde, nahm er auch in diesem Gremium Einsitz. Mit der Wahlannahme unterstrich der neugewählte Kurt Rütimann das Versprechen, die Arbeit von Rudolf Eichenberger weiterzuführen. Nach einem kurzen Ausblick auf das Vereinsjahr 2017 in welchem auch auf den Alterskongress vom 6. Mai im Trafo hingewiesen wurde, überbrachten zahlreiche Gäste, unter ihnen auch Ständerat Paul Rechsteiner ihre Grussbotschaften. Im Anschluss wurde über alte Zeiten geplaudert, Erinnerungen ausgetauscht und natürlich ein feines „Zvieri“ genossen.