Eine gute Hundertschaft Oberentfelder Senioren meldete sich zur Teilnahme am diesjährigen Jahresschlusshock an. Frühzeitig trafen die ersten Gäste ein, um „ihren“ gewünschten Platz zu ergattern. Für den letzten Anlass dieses Jahres zeichnete Samuel Holliger verantwortlich. 

Er war es auch, der die grosse erwartungsvolle Schar begrüsste, um sogleich das Wort an Frau Muoth, Seelsorgerin der Kath. Pfarrei Entfelden zu übergeben. Mit besinnlichem Text stimmte sie die aufmerksamen Zuhörer auf die Weihnachtszeit ein.

Dann liess Sämi Holliger das Jahr 2012 nochmals Revue-passieren, erinnerte daran, dass auf den Tag genau vor 35 Jahren unsere Vereinigung gegründet wurde, und erläuterte dann die 2013 vorgesehenen Anlässe. Er dankte dabei Peter Fedeli für dessen Engagement bei der Durchführung der Wanderungen und Radtouren, die zusätzlich zum „offiziellen“ Programm stattfanden, und dem ganzen Team für die Zusammenarbeit. Zusammen mit der Einladung zum traditionellen Treber-wurstessen am 13. Februar 2013 erhalten alle eingeschriebenen Senioren die Programme noch schriftlich. 

Jetzt war die Zeit für unseren Kassier Otto Schmid gekommen. Bekanntlich braucht unsere Vereinigung auch Geld. Dieses kommt aus Reisekosten-Aufrundungen und Spenden von Kame-raden zusammen. Dank guter Budgetierung resultiere für 2012 lediglich ein Defizit von rund Fr. 150.00. Nachwievor werden die Einladungen zu den Anlässen durch das Leitungsteam händisch verteilt, wodurch zum Leidwesen der Post etwa Fr. 2‘300.00 an Porti eingespart werden können. So kommt die Vereinigung immer noch ohne Mitgliederbeiträge aus! Mit Applaus wurde der „Kassenbericht“ abgenommen und dem ganzen Team für die Arbeit gedankt. 

Unser Mitglied Kurt Geisseler führte sein Video vom Tagesausflug nach Yvoire (F) vor, der am 20. Juni 2012, zusammen mit unseren Frauen, statt fand. Kommentare und Sprüche hüben und drüben liessen nicht lange auf sich warten  

Zur Überraschung besuchte uns auch der Samichlaus, der den mit 91 Jahren ältesten anwesenden Senior Adolf Ziörjen speziell begrüsste. Weiter wurde das Leitungsteam auf die Bühne gebeten und jeder der 7 Mannen erhielt zum Dank statt einer Ermahnung eine reichlich mit leckeren Sachen behangene „Fitze“ 

Nun endlich konnte das „Chörli us de March“ auftreten, das uns mit Akkordeon, Gesang und viel Witz bestens unterhielt. Die Darbietung wurde mit mächtigem Applaus bedacht. 

Das Wagnis, für so eine grosse Gesellschaft ein Käsefondue zu servieren, stellte das Team noch-mals vor eine mittlere Herausforderung, wollten doch eigentlich alle Senioren gleichzeitig essen. Irgendwie schaffte man es und alle lobten die ausgezeichnete „Käsesuppe“! Dabei blieb noch viel Zeit für Gespräche und Scherze. 

Gegen 18 Uhr löste sich die Gesellschaft auf und bedankte sich artig für den schönen Nachmittag. Für die Kommission hiess es jetzt, den Saal wieder ab- und aufzuräumen sowie alles Geschirr abzuwaschen. Würde bringt halt bekanntlich auch Bürde! (BARI)