Schweiz. Lebensrettungsgesellschaft

30. ordentliche GVder SLRG Sektion Fricktal

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Schwieriege Situation im letzten Jahr

Obs im Jubiläumsjahr so erfolgreich weitergeht? war vor Jahresfrist hier die Frage. Die Antwort lautet: Einerseits Ja, denn die jungen Lebensretter/innen erschwammen wiederum beste Resultate, so einen Schweizermeistertitel in Uzwil oder drei Podestplätze beim Internationalen Rettungsvergleichswettkampf in Lörrach. Andrerseits war da das Wasser ...

... oder es war eben nicht da, jedenfalls nicht ausreichend zur Verfügung. Und ohne Wasser wirds zweifellos schwierig für einen Verein wie die SLRG. Genau diese Situation traf die Fricktaler Rettungsschwimmer im 2011 für ein halbes Jahr, als ihr "Heimstadion", das Schwimmbad Sisseln, renoviert wurde. Wie Präsident Volker Joh, die Ressortverantwortlichen und Kassier Michael Wunderl ausführten, waren die Auswirkungen der wasserlosen Zeit allseits spürbar: trotz eines Entgegenkommens des Hallenbades Frick standen weniger Trainingsbahnen zur Vefügung, konnten weniger Trainingseinheiten und weniger Ausbildungskurse - mit weniger Teilnehmern - gegeben werden, ausserdem massiv weniger Lektionen im Kinderschwimmen. Das bedeutete mannigfache organisatorische Umstellungen, weniger Umsatz und letzlich in der Vereinskasse einen Jahresverlust von rund 5000 Franken - notabene trotz des grosszügigen Sponsorings seitens der Fricktaler Raiffeisenbanken.

Teure - und andere Neuerungen
Zum Glück steht das Sissler Bad jetzt wieder zur Verfügung. Allerdings muss der Verein für seine Aktivitäten im Jugend- und Kinderbereich ab 2012 wesentlich höhere Bahn- und Wassertarife bezahlen. Zudem kommt die von der SLRG Schweiz vorgegebene neue Ausbildungsstruktur wegen Umschulungen und höherer Grundgebühr deutlich teurer zu stehen als bisher; ferner müssen mehr Trainer beschäftigt werden. Um 2012 trotzdem auf eine einigermassen ausgeglichene Rechnung zu kommen, soll dieses Jahr speziell gespart werden, unter anderem bei der Materialbeschaffung. Daneben machten diese Entwicklungen auch eine Erhöhung der Jahresbeiträge unumgänglich.

Das Jahresprogramm mit Kurswesen für Aus- und Weiterbildung, Trainingslager und Wettkämpfen für die Jugend oder dem attraktiven Zweibrückenschwimmen für Alle erleidet aber keine Abstriche. Neu wird für Angehörige und Interessierte ein offenes Training am Freitagabend durchgeführt.

Jede und jeder Einzelne, der im Verein mitmacht, ist ein Teil des Ganzen. Und wenn gute Leute wie die langjährige Trainerin Angy Hürbin oder der Jugendleiter Ueli Bitterli zurücktreten, haben sie ihre Ehrung sehr wohl verdient; indessen: der Vereinsbetrieb geht weiter. Als Jugendleiter amtet jetzt Florian Lüthy; seine Crew am Bassinrand wird erfreulicherweise von einigen Jungtrainern aus dem eigenen Nachwuchs unterstützt. Wie hat doch - sinngemäss - der SLRG-Regionalleiter Stephan Böhlen in seinem Grusswort an die Fricktaler Sektion gesagt: wer als Verein eine gute Jugendarbeit macht, hat erfahrungsgemäss kaum Nachwuchs- oder Personalsorgen und segelt in ruhigem Fahrwasser. In diesem Sinne: Prosit, auf gutes Wasser, auf die nächsten 30 Jahre!

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