Schützengesellschaft

14 678 Feldschützen

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Die Organisatoren des Feldschiessens zählten dieses Jahr 14 678 Teilnehmer im ganzen Kanton. Vor allem auf ländlichen Schiessständen wurde mehr geschossen als letztes Jahr.

Auf vielen der 36 Schiessplätze für die 300-Meter-Distanz und der 10 Pistolen-Anlagen ist es am Wochenende hoch zu und her gegangen. So etwa in Bünzen, wo Hansruedi Haudenschild, Präsident der Schützengesellschaft, schon am Samstag eine neue Rekordteilnehmerzahl für sein Dorf konstatieren konnte.

Hatten doch bis dahin 153 Bünzerinnnen und Bünzer das Schiessprogramm absolviert. Der bisherige Rekord lag bei 102 und stammte noch von 1981. Bis am Sonntag sollte er aber sogar auf 245 angehoben werden. Damit machte sich das Freiämter Dorf auch zur Gemeinde mit den meisten Teilnehmern überhaupt im Kanton.

Ob es wirklich an der Gratis-Wurst, dem Festzelt und der Bar vor dem Schützenhaus lag? - Werner Stauffer, Feldschef des Aargauer Schiesssportverbandes lobte Bünzen jedenfalls als gutes Beispiel dafür, was das Feldschiessen heute vielerorts ausmacht: Die Schiessvereine veranstalten eigentliche Volksfeste und treffen damit zumindest bei der ländlichen Bevölkerung einen Nerv. In den Agglomerationen haben sie es schwerer. So nahmen in der regionalen Schiessanlage Buchs insgesamt nur 205 Schützen teil und damit ganze 100 weniger als letztes Jahr.

Im ganzen Kanton gab es dennoch eine leichte Steigerung. Mit 14 678 Schützen machten 57 mehr mit als 2008. «Damit sind wir mehr als zufrieden», sagte Stauffer, der daran erinnert, dass die Zahl der Teilnehmer bis 2004 auf unter 13 000 gefallen war und seither stabilisiert werden konnte. Die Resultate erscheinen morgen in der MZ. (alf)

Quelle: Aargauer Zeitung

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