11 Schachteln voller Dokumente aus seiner über 125-jährigen Geschichte hat das Aargauer Rote Kreuz diesen Donnestag dem kantonalen Staatsarchiv übergeben.

Bis zurück ins vorletzte Jahrhundert datieren die Akten, welche das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Aargau am Donnerstag dem Aargauer Staatsarchiv übergeben hat. Seit der Gründung des Rotkreuz-Kantonalverbands 1892 haben sich in den Kellern der Geschäfts- und Regionalstellen kistenweise historische Dokumente angesammelt.

„In guten Händen“

Historikerin Anne Frenkel und Dr. Daniel Schwane, Leiter Bestandsaufbau und Bestandserhaltung beim Staatsarchiv Aargau haben die Akten in den letzten Wochen gesichtet und nach ihrem Informationsgehalt sowie der Relevanz für die Öffentlichkeit bewertet. Insgesamt 11 Schachteln voller spannender Dokumente haben sie schliesslich ausgewählt, welche nun im kantonalen Archiv professionell aufbereitet und unter optimalen klimatischen Bedingungen gelagert werden.

Dort warten sie darauf, demnächst nicht nur von Rotkreuz-Mitarbeitenden sondern auch von Forschenden und Studenten entdeckt und studiert zu werden. Einzig Dokumente, welche dem Datenschutz unterliegen, sind nur mit offizieller Erlaubnis einsehbar. Regula Kiechle, Geschäftsführerin des Aargauer Roten Kreuz ist erleichtert: „Mir war es schon immer ein Anliegen, dass unser Archiv professionell aufgearbeitet wird. Nun ist unsere Geschichte in guten Händen“, freut sie sich.