Vieles hat sich geändert in dieser Zeit, man denke nur an die Velo-Nummern, welche damals bei den Postenstandorten als Leitpfahl um Bäume gebunden wurden und welche so schön reflektierten…

Eines ist im Bernbiet gleich geblieben: Damals wie im März 2019 amtete die Familie Hadorn als Organisator und Bahnleger. Wobei: der Jüngste, Joey, war damals noch lange nicht geboren…

Und da er am 23. März als Bahnleger nicht selber laufen konnte, nahm er am Nachmittag in Uster an der 10 km-SM teil, bzw., er nahm nicht nur teil, er rannte in 29.50 Min. eine Superzeit, erreichte den 2. Rang, pressierte nach Konolfingen zurück, wo er die Reaktionen auf «seine» Bahn entgegennahm!

Beeindruckende Ausbeute 

Der Hürnbergwald, ein Tannenwald, war gut belaufbar. Ab und zu war die Sicht – bedingt durch die dunkeln Tannen – etwas eingeschränkt. Hadorns legten Bahnen mit vielen Posten und Schlaufen, was zur Folge hatte, dass richtig viele LäuferInnen im Wald «sichtbar» waren und man sich deshalb gut konzentrieren musste.

Lilly Graber (5.v.r) belegte den ersten Rang in der Kategorie Damen 18, Siri Suter (3.v.r) den dritten Rang der Kategorie Damen 20.

   

Dies gelang den Aargauer OL-Läufern recht gut und mit der Ausbeute von 11 Medaillen dürfen sie sicher zufrieden sein. Highlight war die Silbermedaille bei der Elite von Matthias Kyburz, welcher sich knapp, um 2 Sekunden, von Daniel Hubmann geschlagen geben musste.

Bei der Damen-Elite-Kategorie war ebenfalls eine Läuferin vom OLK Fricktal die Beste: Lisa Holer kam auf dem 7. Rang ins Ziel, knapp vor Anina Brunner, im 8. Rang, von bussola ok. Fast alle Aargauer Medaillen wurden in den jüngeren (Senioren-)Kategorien erreicht. Und nur Heidi Gafner (3. Rang DB), Lilly Husner (3. Rang D55) und Markus Gerber (2. Rang H55) waren bei der Erstaustragung dieser Jubiläums-NOM schon auf der Welt.