Bad Zurzach

Zwei glückliche Eier auf Reisen

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Die Zweitklässler haben ihre Rollen selber erfunden und gestaltet. Elisabeth Kalt führte Regie.

Gabi Hess

Die Zweitklässler haben ihre Rollen selber erfunden und gestaltet. Elisabeth Kalt führte Regie.

(gh) Die Bad Zurzacher Primarschüler der 2. Klasse von Elisabeth Kalt führten am Grünndonnerstagabend im Propsteisaal ein selber erfundenes Ostertheater auf. Eine gelungene Uraufführung mit viel Charme und tollen Ideen!

Wie alles entstand

An einer Impulsveranstaltung der Kulturverantwortlichen entstand bei der Klassenlehrerin Elisabeth Kalt die Grundidee des Stückes: Sie wollte zwei Eier auf eine Reise schicken. Was die Eier auf ihrer Expedition dann erlebten, haben die Kinder selber zusammengestellt. Sie suchten sich ihre eigenen Rollen und haben diesen miteinander ein Gesicht gegeben. Beim Theater spielen sei es nämlich sehr wichtig, sagt Frau Kalt, dass möglichst wenig vorgegeben ist und Freiräume für die Verwirklichung der eigenen Ideen geschaffen werden. Das haben die Schulkinder bravurös erfüllt. Frau Kalt lernte die Kinder einmal von einer ganz anderen Seite kennen. Und sie stellt immer wieder fest, dass solche Projekte die Zusammengehörigkeit in der Klasse zusammen schweisst. Fazit: Ein solcher Anlass tut allen gut. Das war an diesem Abend im Propsteisaal sehr gut zu spüren. Darum ist es Frau Kalt in der Schulführung wichtig, dass ab und zu Zeitfenster für solche Aktivitäten Platz haben.

Die Reise der beiden Eier

Da waren also die beiden Eier, die nicht in der Pfanne enden sondern etwas erleben wollten und sich darum auf den Weg machten. Das Eine ging nach West, das Andere nach Ost. Unterwegs begegneten die Eier zahlreichen Individuen, wie Sportlern, Prinzessinnen, Räuber, Tiger, Artisten und vielen anderen, die alle gerne mit auf die Reise gehen wollten. Zusammen überwanden sie die weiten Meere mit Schiff oder Flugzeug. So reisten sie um die ganze Welt. Und wie es der Zufall so wollte, trafen sie alle wieder zusammen. Ausgeschmückt war die Geschichte mit rührendem Gesang und Musikklängen, die bei manch einem Zuschauer «Hühnerhaut» erzeugte.

Danksagung

Ein solches Projekt käme ohne Helfer im Hintergrund nicht zustande. Darum sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön ausgesprochen an: Gisela Aeschbach Diener, für ihre wertvollen Inputs. Uta Kosakowski. Katrin Lienhart und Christa Bugmann, für die Unterstützung während des Theaters. Silvia El Borgi, für die tollen Kostüme. Karin Lämmli, für die feinen Zöpfe, die im Anschluss bei einem Apéro genossen wurden. Hanni Landolt, für die Hilfe beim Eiermalen. Und zu guter Letzt ein Dank an das Abwartsteam, für die Rücksichtnahme bei den Theaterproben.

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