Freienwil

Zurück zu den Wurzeln

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«Spielen im Wald» lautete das schlichte Motto des diesjährigen Waldspielnachmittags der Freienwiler Landfrauen. Rund 40 Kinder verbrachten am Mittwoch drei kurzweilige Stunden in und um die Waldhütte – ohne Basteltische und Verkleidungskisten.

Wie gewohnt gestalteten die Landfrauen bereits den Aufstieg vom Parkplatz Cholhufe zur Waldhütte so abwechslungsreich, dass die Kinder den langen Fussmarsch gar nicht realisierten. Sie mussten 14 Stofftiere finden, die am Wegrand mehr oder weniger versteckt platziert waren. Auf halber Strecke gab es eine kleine Stärkung mit Himbeersirup und Grissini, und wer oben durch das Efeutor das Gelände betrat und alle 14 Tiere nennen konnte, erhielt als Belohnung ein Kaubonbon.

Stelzen, Gummitwist und Diabolo

In früheren Jahren erwarteten Basteltische, Verkleidungskisten oder aufwändige Spielideen die Kinderschar in der Waldhütte. Dieses Mal lagen «nur» Spielgeräte wie Springseile, Gummitwist, Stelzen oder Diabolo parat. Auf einem zwischen zwei Baumstämmen gespannten Slackline-Band konnte die Balance geübt werden. Die grosse Lichtung neben der Waldhütte lud zum Fussballspiel ein – und immer wieder zog es die grösseren Kinder in den Wald, um Fangis und Versteckis zu spielen oder Steine zu suchen und Zwergenhäuschen zu bauen.

«Wir waren im Vorfeld nicht ganz sicher, ob sich so ganz ohne Anleitung ein freies Spiel entwickeln würde», sagt Landfrauen-Präsidentin Monika Hirschi, die sich jedoch gerne eines Besseren belehren liess: Die Freienwiler Kinder sind wahre Spiel-Talente und sorgten den ganzen Nachmittag für Action!

Die Zeit vergeht im Fluge

Ganz verzichteten die Landfrauen jedoch nicht auf Spiele, die in der Vergangenheit beliebt waren. Eine lange Warteschlange bildete sich während des ganzen Nachmittags beim Büchsenwerfen. Wer hier mindestens 13 der 15 Blechdosen abschiessen konnte, wurde mit einem Gummibärli oder einem kleinen Präsent belohnt. Und in der Schmink-Ecke konnten die Mädchen und Buben ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Vor lauter Spiel-Eifer fanden die Kleinen kaum Zeit, die mitgebrachten Würste oder Schlangenbrote auf den zwei Feuerstellen zu braten und zu essen. Zum Abschluss spendierten die Landfrauen noch das traditionelle Vanilleglacé mit farbigen Zuckerkügelchen, bevor sich die bunte Gästeschar nach 17 Uhr auf den Heimweg machte. Und die Zeit war wie im Flug vergangen!

Fotos: Sabrina Pugliatti

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