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Zöpfe backen ganz ohne Zoff

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Die Teilnahme am vielseitigen, vom Landwirtschaftszentrum Liebegg angebotenen Weiterbildungsprogramm Hauswirtschaft ist immer wieder ein Gewinn. Dieses kann von jedermann und jeder Frau besucht werden. Eine rundum toller Kurs war der von Lisa Vogt und Manuela Huber geleitete Zopfbackkurs. Selbst wenig geübte Teilnehmerinnen konnten zum Schluss selbstgebackene goldbraune Zöpfe sowie kreativ geformtes Kleingebäck aus Hefeteig mit nach Hause nehmen. Die Erklärungen, die die Kursleiterinnen im Verlauf des Tages in die praktische Arbeit einstreuten, waren kurz und leicht nachvollziehbar. Und trotzdem kamen alle wichtigen Details zur Sprache: Infos über verschiedene Mehlsorten und die Wirkung der Hefe, Flüssigkeitsmischungen, Tipps und Tricks für die Teigzubereitung und –verarbeitung sowie zum Anstrich und zum Backen.

Beim Hefeteig ist die „Teigruhe“ ein wichtiger Teil: Zwischen den einzelnen Arbeitsschritten soll sich der Teig immer wieder entspannen können. Damit die Kursteilnehmenden speditiv arbeiten und das ganze Zopfteigspektrum kennenlernen konnten, hatten die Leiterinnen einen Teig vorbereitet. Schon kurz nach neun Uhr waren alle am Abwägen und Formen von kleinen Teigkugeln, aus denen anschliessend Igel, Schweinchen, Samichläusli, Hefesterne mit Teelicht und allerlei Fantasiegebilde kreiert wurden. Am Nachmittag wurde die hohe Kunst des Zopfflechtens mit bis zu fünf Strängen geübt – zuerst mit Kletterseilen, dann mit dem selbst hergestellten Hefeteig. Und schon bald liess einem der herrliche Duft von gebackenen Zöpfen von unterschiedlicher Machart das Wasser im Mund zusammenlaufen.

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