Rund ein Dutzend Angehörige der Zivilschutzorganisation Mittleres Reusstal leisteten ihren zweitägigen Wiederholungskurs im Reusspark in Niederwil.

Zu Beginn am Dienstag wurden die Angehörigen des Zivilschutzes im Umgang und der Kommunikation mit demenzkranken Menschen geschult. Diese Form der Kommunikation, die im Reusspark gelebt wird, nennt man „Validation“. In einer weiteren Schulung lernten die Zivilschützer den Umgang mit Rollstühlen, zum Beispiel, wie man eine Person mit möglichst wenig Kraftaufwand von einem Stuhl in den Rollstuhl setzt.

Nach diesen beiden Schulungsblöcken verteilten sich die Zivilschützer auf die verschiedenen Wohnbereiche. Dort waren sie den Pflegepersonen zugeteilt und halfen bei der Betreuungsarbeit. Dies sei nicht nur für die Zivilschützer, sondern auch für die einzelnen Wohnbereiche auch eine Herausforderung, so Irène Koch vom Sozialdienst des Reussparks. „Es läuft alles ein bisschen langsamer hier drin“, erklärt sie. Daran müssten sich die jungen Zivilschützer erst einmal gewöhnen.

Am Mittwoch waren die Angehörigen des Zivilschutzes am Morgen noch einmal in den einzelnen Wohnbereichen im Einsatz. Eine willkommene Abwechslung für die Bewohnerinnen und Bewohner war der Spielenachmittag, der vom Reusspark-Team vorbereitet wurde und bei dem die Zivilschützer dann die einzelnen Posten betreuten. Beendet wurde der Tag mit einer Wurst vom Grill. Und damit auch der Wiederholungskurs, bei dem die Angehörigen des Zivilschutzes viel gelernt und viele eigene Erfahrungen gemacht haben.

Der Reusspark hatte den Zivilschutz schon einige Male zu Besuch. Nicht nur in der Betreuung, sondern auch schon die Pioniere, beispielsweise für die Unterstützung beim Umzug. Und so sind offensichtlich die Herren in grün-orange auch ein nächstes Mal gerne wieder willkommen. (pho)