Lengnau (AG)

Wölfe der Pfadi big Horn für alle Fälle

megaphoneLeserbeitrag aus Lengnau (AG)Lengnau (AG)

Vom 6. bis zum 13. Oktober verbrachten 14 Wölfe und 8 Leiter der Pfadi Big Horn Lengnau im Pfadiheim Wassberg in Forch eine Woche mit Globi und seiner Sekretärin Leopoldine Brösmeli. Globi hatte sie zur Hilfe gebeten, da seine Firma „Globi für alle Fälle“ seit einiger Zeit kaum noch Anrufe bekommen hatte, was daran lag, dass viele Leute kein Vertrauen mehr in ihn hatten. Die Gruppe beschloss also eine Woche lang möglichst vielen Leuten zu helfen, um sich Urkunden zu verdienen und somit das verlorene Vertrauen wieder aufzubauen.
Am Sonntag erhielten die Wölfe schon ihren ersten Besuch vom Radsportprofi Fabian Cancellara. Dieser suchte neue Nachwuchstalente, die die Schweiz im Sport vertreten könnten. Nach ausgiebigem Training und einer fordernden Olympiade hatten die Wölfe es geschafft, Herrn Cancellara von ihrem Talent zu überzeugen, weshalb sie eine Urkunde für ihre sportlichen Fähigkeiten erhielten.
So ging es die ganze Woche weiter und die Wölfe halfen zusammen mit Globi verschiedensten Leuten in Not. Frau Dr. Wikipedia und ihre Assistentinnen hatten zu wenig Pflegepersonal und brauchten mehr Unterstützung für die erste Hilfe, zwei Sheriffs aus dem wilden Westen benötigten Beistand, um einen Streit um Land mit den benachbarten Indianern zu schlichten und zwei einsame Höhlenbewohner konnten dank der Wölfe endlich ihre Bäuche wieder mit warmer Nahrung füllen.
Als Highlight der Woche schickte Globi die Wölfe ins SRF-Studio nach Oerlikon, um dieses für ihn hinter den Kulissen zu erkunden. Er zog nämlich in Betracht, Werbung für seine Firma im Fernsehen zu machen, wollte jedoch zuerst wissen, ob dort alles mit rechten Dingen zu und her ging.
Nachdem die tapferen Wölfe schon sechs Urkunden erhalten hatten, wurden sie am Freitagmorgen von einem völlig panischen Globi überrascht, der ihnen verkündete, dass diese in der Nacht alle gestohlen worden waren. Zum Glück konnten sie auf die Hilfe von Hauptkommissarin Meier zählen, welche ihnen zur Seite stand. Nach einer langen Verfolgungsjagd stellte sich zum grossen Schock der Gruppe Leopoldine Brösmeli als Bösewicht heraus. Die aufgebrachte Sekretärin gestand, dass sie sich durch Globi und seine Beliebtheit bei den Leuten in den Schatten gestellt fühlte und sie deshalb die Anrufe an „Globi für alle Fälle“ unterdrückt hatte. Daraufhin versprach Globi Leopoldine, seine Firma zu „Globi und Leopoldine für alle Fälle“ umzubenennen und die beiden versöhnten sich wieder.
Nach dem Erfolg der letzten Tage liess die Gruppe das Lager am Freitagabend mit einem rauschenden Fest ausklingen und machte sich am nächsten Tag müde, aber vor allem überglücklich auf den Weg zurück nach Hause.

Auch an allen anderen Aktivitäten der Pfadi Big Horn sind Kinder ab der 1. Klasse jederzeit willkommen. Mehr Informationen sind auf www.pfadibighorn.ch zu finden.

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