Muri (AG)

Wie wird in Zukunft eingebürgert?

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In Sins traf sich die SVP des Bezirks Muri um Details über die Bürgerrechtsrevision zu vernehmen, die im Moment im eidgenössischen Parlament beraten wird. Nationalrat Luzi Stamm konnte den zahlreich erschienen SVPler erklären, dass neu die Zeit der Niederlassung C in der Schweiz zählt. Aus SVP Sicht ist dies sehr zu begrüssen, werden heute doch schon ab der Aufenthaltsbewilligung B und dann die Jahre mit der Niederlassung C gezählt. Dafür gelten neu nicht mehr die 12 Jahre, die ein Gesuchsteller in der Schweiz wohnhaft gewesen sein musste, sondern nur noch 8 Jahre. Das hingegen findet die SVP, so Stamm, sehr störend. Auch die Vollzugspraxis muss im Parlament unbedingt verschärft werden.  Nach eingehender Diskussion dankte der Vizepräsident Ueli Gehrig, Luzi Stamm für sein Engagement und seinen unermüdlichen Einsatz um für seine initiativen Unterschriften zu sammeln.

Kurze Vorstellung der Kandidaten
Da sich Milly Stöckli nicht vorzustellen braucht, Milly kennt man, erklärte sie den anwesenden die Notwenigkeit eines Neins zur unsäglichen Initiative „Stopp dem Passivrauchen“ Mit dieser Initiative wird der freie Wille eines jeden Einzelnen massiv eingeschränkt, so Stöckli, und es wird für weitere Einschränkungen Tür und Tor geöffnet. Benjamin Brander erzählt von seiner Tätigkeit in der Justizkommission und dass im seine Arbeit im Grossen Rat enorm viel Freunde bereitet. Ich möchte gerne noch weiter für den Aargau politisieren, so Brander, das geht aber nur wenn Sie mich wählen. Esther Bachmann musste infolge eines Unfalles (sie wurde vor einiger Zeit auf dem Fussgängerstreifen in Merenschwand angefahren) passen und war nicht anwesend. Ueli Gehrig schwärmt von seiner grossen Familie und stellt nicht ohne stolz fest, dass die Kandidaten der SVP Liste fast alle drei und mehr Kinder haben. Als Treuhandunternehmer weiss er um die Sorgen und Nöte eines KMUs und will sich gerne für sie einsetzen. Wolfgang Schibler gibt den Anwesenden bekannt, dass er  sich nicht nur im Asylwesen behaupten kann. Auch im Gesundheitsbereich, so Schibler, kenne ich mich dank meinem Beruf bestens aus und gerne möchte ich im Kanton Aargau etwas bewirken. Daniel Urech zeigte mit einer originellen Einlage,  warum er sich für die SVP stark macht und was im am Herzen liegt. Meine Heimat ist es mir wert, so Urech, dass ich dafür kämpfe, daher politisiere ich mit Herzblut. Pitsch Wyrsch bekundete mit seiner lockeren Art, dass er unbedingt die jungen Leute mobilisieren möchte an die Urne zu gehen. Dort ist noch viel potential, so Wyrsch, denn die jungen Leute wissen genau was sie wollen und wo der Schuh drückt.

Ein heiserer Regierungsratskandidat
Thomas Burgherr, Kantonalpräsident der SVP Aargau und Regierungsratkandidat war an diesem Abend so heiser, dass er fast nicht sprechen konnte. Er unterliess es aber nicht, Nationalrat Luzi Stamm für sein Engagement zu danken. Gratulation verteilt er der Bezirkspartei, die eine kompetente und ausgewogene Liste dem Stimmvolk präsentieren kann.  Ein dritter Grossratsitz liegt bei euch drin, so Brugherr, davon bin ich überzeugt.

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