Niederlenz

Wie geht es weiter in Niederlenz?

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Die Baustelle der Hauptstrasse ist unübersehbar und das Gewerbe erleidet teilweise existentielle Umsatzeinbussen infolge eingeschränkter Zufahrten. Die Gemeinde wird an den Baukosten der Hauptstrasse und Dorfplatz mit rund 7 Mio. Franken beteiligt werden.

An der Einwohnergemeindeversammlung vom 1. März 2013 werden den Bürgerinnen und Bürger die Sanierung der Hardstrasse für 1,73 Mio. Franken und des Pirolwegs für rund 400‘000 Franken vorgelegt. An den Vorteilen dieser Strassenbau-Investitionen ist nicht zu zweifeln, aber sie müssen auch finanziert werden können.

An der Herbstgemeind wurde das Budget 2013 mit einem Ausgabenüberschuss von 733‘000 Franken verabschiedet. Der Steuerfuss ist mit 120 % einer der höchsten im Kanton. Eine Erhöhung wurde abgelehnt. Viel Luft nach oben besteht nicht und primär gilt es, das Gleichgewicht des ordentlichen Haushalts zu erreichen. Abstriche sind erfahrungsgemäss schmerzlich und die Wunschliste ist lang. Das Wachstum der Einwohnerzahl lässt die Ausgaben weiter ansteigen und erfordert die Erstellung von Schulraum im zweistelligen Millionenbereich.

Die FDP-Niederlenz wünscht im Namen der Bürgerinnen und Bürger vom Gemeinderat klare Auskünfte, welche Investitionen folgen, welche Prioritäten gesetzt werden und wie die anstehenden Projekte finanziert werden. Wir wünschen uns für Niederlenz eine Zukunft, keinen finanziellen Scherbenhaufen (tr). 

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