Naturspezifisch und Kulturhistorisch ist Brugg-Windisch & Region schon lange ein Hotspot im Aargau und in der Schweiz.
Mit dem Bau des FHNW Campus Brugg-Windisch kam für die Region eine Magnetwirkung in einem weiteren Fokusbereich = Bildung/Wirtschaft hinzu. So bildet sich hier bei uns sozusagen ein Epizentrum an Wissen für den Aargau (HTZ), die Nordwestschweiz(FHNW) bis national wie auch international (PSI).

Mit dem Bau des Campus erfolgte auch die Geburt (sie war nicht leicht) des Campussaals. Er hat nun die ersten drei vollen Jahre hinter sich und leistet ganz klar zusammen mit dem Campus einen wichtigen Beitrag zur „neuen, modernen, verdienten Erscheinung“ von Brugg-Windisch und der Region.

Ein solcher Saal ist für eine Standortförderung extrem wertvoll – bedarf aber stets die Unterstützung des Standortes. Und so ist es auch bei uns nicht anders. Da möchte ich den Moment nicht missen und den beiden Standortgemeinden bestens für deren Mitteleinsatz danken, welcher ein Betrieb eines solchen Saals ermöglicht!
Der operative Betrieb funktioniert- die Zahlen stimmen. Der Mantel, die Investition der Infrastruktur braucht die öffentliche Unterstützung, die sich aber zur Förderung des Standortes lohnt. Deren Konstrukt und Zahlen sind nicht einfach zu verstehen und nicht Gegenstand meiner Ausführungen. Dazu gibt’s ja diesen Donnerstag von den Verantwortlichen kompetente Auskünfte.

Klar ist, dass der Campussaal - als Highend-Kongress/Tagungssaal konzipiert – nicht direkt immer wieder den steuerzahlenden Bürgern einen direkten Nutzen bringt. Ich finde aber die in diesem Jahr zum ersten Mal durchgeführte Kulturnacht ein hervorragendes Beispiel, wie eben doch auch möglichst viele Direkt-Steuerzahlende den Campussaal erleben können. Oder dann ist da natürlich noch die Variété-Veranstaltung, zu der das Campussaalteam auch gratis einlädt. Mir sind solche Events für die Bevölkerung im KUK Aarau oder Trafo Baden nicht bekannt – notabene beide auch stark von den Steuerzahlenden finanziell unterstützt.

Der Nutzen des Saals für uns alle, denen Brugg-Windisch und die Region am Herzen liegt, liegt oft im Indirekten und somit auch nicht direkt messbar.

Doch genau für diese Effekte, für diese positive Stärkung unserer Region möchte ich dem Team als regionale Standortförderin den Dank aussprechen.

Denn wie erwähnt, leisten sie zur regionalen Standortförderung in all meinen strategischen Feldern eine wichtige Unterstützung zur Stärkung der gesamten Region:

MARKETING

  • Leute hören und kommen nach Brugg-Windisch, die sonst nie gekommen wären. Wenn Sie einen tollen Aufenthalt geniessen bleibt „unser Ort“ in positiver Erinnerung und bei einem nächsten Kontakt erinnert man sich wieder und ist positiv eingestimmt.
  • Durch den Campussaal erlangt die Regio klar mehr Bekanntheit und die Bekanntheit eines modernen Ortes.
  • Neu Bilderloop

FREIZEIT

  • Hier sind wir sicher erst im kleineren Wagen unterwegs.
    Mit dem Bau des Centuriontowers und dem kommenden Hotel wird sich hier aber einiges ändern: Die Zielgruppe für längere Aufenthalte und somit klar auf der Suche nach kultureller Unterhaltung wird hinzukommen und unserer Region mit dem grossen Angebot optimal punkten können.

WIRTSCHAFT

  • Es wurden 9 neue Stellen geschaffen (710% Stellenprozente)
  • Bei Anlässen greifen Sie immer wieder auf ihren 100-Personen starken Freelancer Pool zurück und bieten so einige Personen in unserer Region temporäre Arbeit. Sei es für Studis oder auch Personen die via dem RAV hier tätig werden können.
  • Zuliefernde Firmen erwirtschaften Mehrumsatz. Dem Campussaal sind Zulieferer aus der Region zentral wichtig- aber auch eine Auswahl gegenüber den Mietern. In diesem Zuge leistete das Campussaalteam auch Unterstützung in der Weiterentwicklung von unseren Firmen bspw. in der Offertgestaltung für Kunden mit gehobenen Ansprüchen.
  • Zugegeben, die Breite der Branche an Zulieferenden ist direkt gesehen nicht gross. Dennoch lässt sich für eine Firma mit einer gute Idee durchaus eine Zusammenarbeit ermöglichen. Beispiel: Schuhgeschäft könnte mit dem Campussaal eine Zusammenarbeit vereinbaren, dass deren Mitarbeitende (inkl. Freelancer) Rabatt auf den Schuhkauf bei ihm erhalten – denn gerade das Schuhwerk ist für die Arbeit sehr wichtig. Hier gäbe es sicher noch viele Ideen à wer immer eine hat: geht auf das Campussaalteam zu!

Das bringt mich zur Überzeugung, dass der Campussaal zur Wahrnehmung der Region eine ganz wichtige Rolle spielt und uns alle, zusammen mit den weiteren Goldschätzen dieser Region, stärkt.

Doch, dass die Leute an den Tagungen und ansässigen Firmen die Situation positiv erleben können, braucht es ein starkes Team. Gerne spreche ich dem ganzen Team von Kathrin Kalt und Alain Campiche ein grosses DANKESCHOEN aus und möchte als kleine Geste und Symbol zu ihrer persönlichen Stärkung für weitere Taten zur Unterstützung zur Stärkung unseres Standortes dieses DANKEBROT mit kleiner Zusatzstärkung überreichen.

 Verena Rohrer