Tausende Menschen pilgerten vergangenen Samstag nach Basel zur Jubiläumsfeier des St. Jakobparks. Mit dabei auch Fussballspieler und Fans der Stiftung MBF. Mit der Teilnahme am BKB Stadion Cup ging für die Menschen mit einer Behinderung ein Traum in Erfüllung.
Dabei sein ist alles, hiess das Motto am letzten Samstag. Mit der erfolgreichen Qualifikation für den Achtelfinal am BKB Stadion Cup bekamen die Mitarbeitenden, Bewohnerinnen und Bewohner der Stiftung MBF die einmalige Chance auf dem heiligen Rasen im St. Jakobspark Fussball zu spielen. Doch bevor sie durch die berühmte Senftube einmarschieren durften, hiess es den Informationen des Veranstalters zuhören und Garderobe beziehen. Und dort wartete bereits das erste Highlight auf die Mannschaft der Stiftung MBF: Sie durften die extra produzierten und von Tinoatrade in Möhlin gesponserten Trikots in Empfang nehmen. Ausgerüstet mit diesem, Fussballschuhen und Schienbeinschonern stand ihrem Glück nichts mehr im Wege und sie durften zusammen mit den anderen Amateurmannschaften ins Stadion einmarschieren.
Zeitgleich besammelten sich Mitarbeitende der Stiftung MBF zusammen mit ihren Betreuerinnen und Betreuern auf dem Bahnhof in Stein, um gemeinsam nach Basel zu reisen und ihre Mannschaft lautstark zu unterstützen. Bewaffnet mit Plakaten und Fahnen setzten sie alles daran, ihre Kolleginnen und Kollegen moralisch zu unterstützen.
Beim ersten Match stand das Glück nicht auf der Seite der Stiftung MBF und sie verloren, trotz grossem Engagement und Siegeswillen die Partie. Damit war schon klar: Das Finalspiel findet ohne die Fricktaler statt. Dennoch war der Tag nicht vorbei, denn noch wartete eine weitere Begegnung auf dem heiligen Rasen auf die Menschen mit einer Behinderung. Die beiden Mannschaften waren sich ebenbürtig und so wurde der Match im Penalty-Schiessen entschieden. Und der Sieger hiess: Stiftung MBF!
Überglücklich über den Sieg spielte es schlussendlich keine Rolle, dass das Finalspiel ohne die Menschen mit einer Behinderung statt gefunden hat. Die Erinnerung an diesen speziellen Tag und vor allem an den heiligen Rasen wird den Spielerinnen und Spielern noch lange in Erinnerung bleiben. Doch dies alles war nur dank dem grossen Engagement der Organisatorinnen, Spielerinnen und Spieler, Betreuerinnen und Betreuer und den Fans, welche zur guten Stimmung beigetragen haben, überhaupt erst möglich. (alu)