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Wenn Jassen Menschen verbindet

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Spannung, Vergnügen und Geselligkeiten prägten die 43. Austragung des traditionellen Jassturniers in Staufen. René Strebel aus Othmarsingen war der glückliche Sieger. Es gab aber nur Gewinner, denn alle Teilnehmenden erhielten einen Preis.

Jassen ist generationenübergreifend, unabhängig des Alters oder Geschlechts und liegt im Trend. Mit 72 Teilnehmenden war das Zopfhuus bis auf den letzten Platz besetzt. Dies freute die Organisatoren von Kultur Staufen sehr.

Glück oder Können?
Jassen ist ein Spiel – Glück und Pech liegen oft nahe beieinander. Die einen erfreuten sich den ganzen Abend lang über ein gutes Blatt. Auf der anderen Seite der Rangliste wurde etwas lamentiert: «Wenn die Karten nicht stimmen, ist es schwierig, ein gutes Resultat zu machen». Fehler wurden meistens sofort zugegeben «Sorry, dass ich nicht geschmiert habe» und Unsicherheiten nach dem Spiel ausgetauscht «Wenn ich gewusst hätte, dass du so viele Trümpfe in deinen Karten gesteckt haben».

Eindrückliche Zahlen
Beim Turnier, das aus vier Runden Schieber mit zugelosten Partnern zu zwölf Spielen bestand, wurde um über eine Viertel Million Punkte gewetteifert. Von den Teilnehmenden war genau die Hälfte aus Staufen. Jassen eignet sich für Jung und Alt. So lagen fast achtzig Jahre zwischen dem jüngsten und ältesten Teilnehmenden. Auch bezüglich Geschlechter bestehen beim Jassen wenig Unterschiede. So lag der Damenanteil bei 34 %.

Alle wurden belohnt
Obwohl für die Meisten das Mitmachen wichtiger ist als das Resultat, freuten sich alle über den gewonnenen Preis. Dem Sieger winkte ein Goldvreneli der Hypothekarbank Lenzburg. Ein vierblättriges Kleeblatt aus Zopfteig bot der Letztklassierten der Rangliste Trost und beim nächsten Mal mehr Kartenglück. Alle konnten einen Preis mit nach Hause nehmen. Nicht nur dieser wird die Erinnerung ans 43. Staufner Dorfjassen noch lange wachhalten – auch wenn der eigene Trumpf nicht immer gestochen hat.

Auszug aus der Rangliste (Total 72 Teilnehmende)

  1. René Strebel, Othmarsingen, 4245 Punkte
  2. Karin Bättig-Höppli, Staufen, 4217 Punkte
  3. Roland Sieber, Villmergen, 4209 Punkte
  4. Markus Zinniker, Staufen, 5. Verena Hunziker, Staufen, 6. Robert Hausmann, Staufen, 7. Ruedi Singeisen, Lenzburg, 8. Traugott Schaffner, Staufen, 9. Paul Widmer Staufen, 10. Anita Schwammberger, Möriken und Mary Widmer, Staufen

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