Zetzwil

Wenn Engel reisen.... FTV Zetzwil im Aletschgebiet

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FTV Zetzwil mit Aletschgletscher

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FTV Zetzwil mit Aletschgletscher

Wie jedes Jahr am ersten Wochenende im September begab sich der Frauenturnverein Zetzwil – wie viele andere auch – auf die Turnfahrt. Unser Ziel war die Riederfurka und das Aletschgebiet. Das unbeständige Wetter der letzten Wochen verhiess nichts Gutes, aber wie heisst es doch so schön: Wenn Engel reisen… Die Sonne war jedenfalls während der zwei Tage unser ständiger Begleiter und Aufsteller.

Bereits am Samstagmorgen erlebten wir in Aarau die erste Überraschung. Unsere reservierten Sitzplätze befanden sich in der ersten Klasse. Wow! Nach einem Apéro auf der Riederalp nahmen wir den Aufstieg zur Riederfurka in Angriff. Wir bezogen die Unterkünfte und erleichterten unsere Rucksäcke, um für grössere sportliche Taten bereit zu sein. Eine Gruppe erkundete einen Teil des Aletschwaldes. Die sehr Sportlichen zog es zur Hängebrücke, welche offenbar gebaut wurde, um die Schafe von einer Seite auf die andere Seite zur Alp und wieder zurück zu führen. Der Abstieg und der Wiederaufstieg erforderte eine ordentliche Leistung an Kraft und Ausdauer. Die Geniesser wählten einen Rundweg ums Riederhorn, fühlten sich aber offenbar etwas gar wenig gefordert und entschieden sich zum Aufstieg zur Spitze. Das Kreuz dort oben strahlte wohl eine sonderbare Anziehungskraft aus. Einige Turnerinnen haben auf diesem Weg ihre Leistungsgrenze auf einem höheren Level ganz neu entdeckt. - Na ja, wir waren heilfroh, alle wieder wohlbehalten beim feinen Nachtessen zu treffen.

Ausgeruht trafen wir uns am Sonntagmorgen für die Wanderung auf dem Moränenweg Richtung Biel. Wir bestaunten die prächtige Gletscherwelt, die umliegenden Bergketten, die tosenden Bäche und die weidenden Tiere tief unter uns, einfach tolle Eindrücke und Empfindungen für alle Sinne.

Der Aufstieg zur Moosfluh wurde belohnt mit dem Blick aufs Matterhorn mit der ganzen Bergkette rundum. Idyllisch gestaltete sich unser Weg durch eine wunderbare Moorlandschaft zur Hohfluh. Dass die Hohfluhbahn ihren Betrieb eingestellt hatte, konnte unsere gute Laune nicht trüben. Ganz nach dem Motto ‚die Welt ist voller Überraschungen‘ nahmen wir halt den Abstieg über die Riederfurka auch noch unter die Füsse.

Privilegiert in diesem faszinierenden Land leben zu dürfen, setzten wir uns müde aber stolz über die erbrachte Leistung in Mörel wieder in den Zug. (RHe)

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