Tegerfelden

Weihnachtsmusical der Sonntagsschule Tegerfelden

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24 Kinder aus der Chinderchile der reformierten Kirchgemeinde Tegerfelden führten am Sonntag Kurt Steiners Kindermusical 'Em Simon sini vier Liechter' vor beinahe vollen Rängen auf.

Begleitet von Barbara Sollbergers weihnachtlichen Orgelklängen kehrte Stille ein in der reformierten Kirche in Tegerfelden; eine stimmungsvolle Abwechslung zum oft etwas hektischen Vorweihnachtsalltag. 'Der künftige König wird uns geschenkt. Nicht etwa als grosser König wird er uns gebracht sondern als kleines Kind.' Mit diesen Worten aus dem Buch Jesaja stimmte Pfarrerin Regine Hug in den heutigen Gottesdienst ein. So sind es heute auch Kinder welche im Mittelpunkt stehen. Seit Wochen haben sie sich dank kundiger Leitung von Beatrice Meier und Angela Rub auf den wichtigen Abend vorbereitet. Trotz - oder gar wegen - des 'Lampenfiebers', welches sich auf einigen Gesichtern anzeigte, präsentierten SängerInnen, SchauspielerInnen und Statisten ein gelungenes Musical unter der musikalischen Führung von Nicole Schleuniger. Joanna und Mary-Jane Isenegger ergänzten die Kinder harmonisch als Solisten, technische Unterstützung leisteten Marcos Graupera, Natascha Meier und Max Meier.

Verzweiflung und Hoffnung

'Em Simon siini vier Liechter' erzählt die spannende Geschichte um ein verlorenes Schaf und geheimnisvolle Lichter. Simon, ein armer Hirte, verliert sein Lämmlein. Nachdem er sich mit Freunden beraten hatte, gab ihm Jakob vier Lichter, welche Simon auf seiner Suche unterstützen sollten. So machte sich unser Hirt auf, sein verlorenes Schäfchen zu finden. Auf seiner abenteuerlichen Reise trifft er auf verlorene Menschen und Tiere. Dem Wolf, dem Bettler und dem Räuber war eines gemeinsam: eine tiefe Verzweiflung über ihre scheinbar hoffnungslose Situation. Jedem schenkte Simon eines seiner vier Lichter. Und jedes Licht erfüllte die Verzweifelten mit Hoffnung und Wärme. Schliesslich führt ihn die lange Suche in einen Stall zu Betlehem, jenem Stall in dem in eben jener Nacht das Christkind geboren wurde. Das vierte Licht nun durfte Simon Jesus schenken, was den Hirten mit grosser Freude erfüllte. Ihm wurde klar, dass sein Unglück ihn und andere zum Glück geführt hatte. Ein wahrhaftes Wunder. So geschehen vor langer Zeit im fernen Judäa und erzählt an der Sonntagsschulweihnacht in Tegerfelden.

‚Debriefing' beim Punsch

Der schöne Schlussapplaus belohnte Kinder und Helfer für ihren beachtlichen Aufwand. Anschliessend an den Gottesdienst traf sich die Gemeinde vor der Kirche zum Apero. Mit selber gebackenen Lebkuchen, Punsch und Glühwein liess es sich gut, und frei von Lampenfieber, über die gelungene Aufführung diskutieren. (pw)

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