Bünzen

Weihnachtsbaum-Werfen 2014 in Bünzen

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Am Samstag, 11. Januar 2014, führte der Feuerwehrverein Bünzen das dritte Weihnachtsbaum-Werfen durch, welches beim Schützenhaus mit anschliessendem Rangverlesen statt fand.

Die Schützenstube wurde von unseren Frauen eingerichtet und mit viel Liebe sehr schön dekoriert, auch wurde ein Pavillonzelt aufgestellt, in welchem die Tombola mit schönen Preisen hergerichtet wurde.

Viele Besucher, Eltern mit ihren Kindern besuchten diesen geselligen Anlass. Einige schleppten ihre ausgedienten Weihnachtsbäume zum Teil zu Fuss durch das Dorf bis zum Schützenhaus.

Bei der Besucherzahl, sowie bei den Teilnehmern, welche ihr Glück beim Werfen der Weihnachtsbäume versuchten, konnte der Feuerwehrverein erfreulicherweise auch dieses Jahr wieder eine kleine Steigerung verzeichnen. Hingegen konnte die Bestmarke der Wurfweite von 8,8 Meter vom letzten Jahr nicht gedopt werden. Ob der Wind, die Baumform, die Wurfabgabe oder vielleicht einfach die Kraft dieses Jahr einen Einfluss hatten?

Jeder Teilnehmer versuchte mit seiner eigenen Wurftechnik den Baum so weit wie möglich zu werfen.  

Amüsant und mit einer Portion Humor wurden die Resultate analisiert.

Die Regeln sind einfach: Es gibt drei Kategorien: Kinder, Frauen und Männer. Jede Kategorie hat ihren eigenen Baum, mit dem die Teilnehmer werfen müssen. Jeder hat zwei Versuche und der bessere Wurf zählt.

Nach und nach traten dann die Baum-Athleten zu den jeweiligen pro Kategorie bereitgestellten Weihnachtsbäumen zum Wettkampf an.

Fliegans Wernervon Bünzen war bei der Kategorie Herren, mit 71 Jahren der älteste Teilnehmer. Er warf seinen Baum auf eine stolze Wurfweite von 3,1 Meter.

Auch bei den Frauen war die Konkurrenz gross.

Als älteste Teilnehmerin warf die 73-jährige Erika Pichler von Bünzen mit viel Schwung ihren Baum auf grandiose 4,4 Meter.

Auch die Kinder hatten ihren Plausch am Werfen oder konnten sich im nahen Wald zwischendurch austoben. Der jüngste Teilnehmer war Jan Vogler, man glaubt es kaum, ist erst vier Jahre alt und er warf seinen Baum elegant 2,7 Meter weit. (Sohn des Präsidenten Hans Vogler).

In der gemütlichen Schützenstube gönnten sich die Besucher heisse Wienerli mit Brot und ein Getränk oder ein Stück selbst gebackenen Kuchen.

Nach dem Weitwurf- Wettbewerb konnten die Teilnehmer gespannt auf die Rangverkündigung sein. Jeder Teilnehmer/in konnte sich einen schönen Preis aussuchen, sowie einen obligaten Mohrenkopf dazu.

Auf jeden Fall konnte der Feuerwehrverein das diesjährige Weihnachtsbaum-Werfen als gelungenen und fröhlichen Anlass bezeichnen, welcher noch bis spät in die Nacht dauerte.

Übrigens, am Schluss der Veranstaltung wurden die Weihnachtsbäume fachgerecht entsorgt.

Der Vorjahressieger und auch Tagessieger Martin Köchli konnte seinen Titel auch dieses Jahr wieder verteidigen.

Mit 7,2 Meter gelang es ihm allerdings nicht das letztjährige Resultat zu verbessern.

Der Vorstand dankt allen Helferinnen und Helfer welche zum guten Gelingen zu diesem Event beigetragen haben.

Auch ein grosses Dankeschön an die Sponsoren für die schönen Tombolapreise, welche wir entgegennehmen durften.

Der Feuerwehrverein dankt allen Bünzer- Waldhäuserer/innen ganz herzlich für ihr Kommen und hoffen, dass wir Sie auch im nächsten Jahr wieder begrüssen dürfen.

Im Weiteren suchen wir gleichgesinnte Personen, egal ob Weiblein oder Männlein, welche bei uns im Feuerwehrverein beitreten möchten. Wir sind kein „Chrampferverein“ dementsprechend planen wir auch unser Jahresprogramm. Wir wollen einfach unter Gleichgesinnten ein paar gemütliche Stunden verbringen. Nebst der Kameradschaft pflegen wir auch unter anderem zwei Handdruckspritzen. Eine von Walhhäusern mit Jahrgang 1899 und eine von Bünzen mit dem Jahrgang 1822, welche auch beim Klosterbrand in Muri eingesetzt wurde. Beide sind im Besitz der Gemeinde Bünzen. Die letzten zwei Jahre nahmen wir mit der Wäldhäuserer Spritze sogar an den Schweizerischen Handdruckspritzenwettbewerben teil, wo wir unser können unter Beweis stellen konnten.

Rolf Wiederkehr

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