Gränichen

Wechsel im Präsidium und in der Stützpunktleitung

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links der neue Spitex-Präsident Ruedi Gautschi, rechts Bernhard Stamm, der nach sechs Jahren Vereinstätigkeit (davon 5 als Präsident) zurück tritt.

neuer und alter Spitex-Präsident

links der neue Spitex-Präsident Ruedi Gautschi, rechts Bernhard Stamm, der nach sechs Jahren Vereinstätigkeit (davon 5 als Präsident) zurück tritt.

Das 20-Jahr-Jubiläum der Spitex Gränichen ist mit zwei personellen Wechseln verbunden: Ruedi Gautschi tritt die Nachfolge von Präsident Bernhard Stamm an und Stützpunktleiterin Maria Brand hat die Verantwortung per 1. März an Nicole Urban übergeben.

1995 vereinigte Gränichen als eine der ersten Gemeinden im Aargau das Angebot von Gemeindekrankenpflege und Hauspflegeverein. In seiner Power-Point-Präsentation hielt Präsident Bernhard Stamm die wichtigsten Ereignisse fest und stellte insbesondere die Pflegefachfrau Marianne Wiederkehr und die Hauspflegerin Anita Scheffel vor, die bereits für die Vorgängerorganisationen tätig waren und die Spitex noch heute als zuverlässige Mitarbeitende unterstützen.

Im letzten Jahr wurden 180 Klienten/innen von 19 Mitarbeitenden (9 Vollzeitstellen) betreut, davonmehr als die Hälfte täglich. Die verrechenbaren Stunden nahmen gegenüber 2013 ab, was im Bereich der natürlichen Schwankungen liegt. Einen der Gründe dafür ortete der Präsident in der vom Aargauer Stimmvolk beschlossenen Kostenbeteiligung der Spitex-Klienten. Dafür konnten die ehrenamtlichen Mahlzeiten-Fahrer 6000 Mittagessen zustellen; das sind 900 mehr als im Vorjahr.

Kranke pflegen ist kein industrieller Prozess

Nach zehn Jahren als Stützpunktleiterin hat Maria Brand auf Ende Februar 2015 gekündigt. Sie wird noch bis Ende Juli als stellvertretende Leiterin einspringen. Der Präsident würdigte den grossen Einsatz von Maria Brand, die stets einen guten Draht zu den Klienten und Mitarbeitenden hatte. Er lobte ihr Engagement, bei allen von der Gesundheitspolitik verordneten Neuerungen aktiv mitzuwirken und eigene Ideen einzubringen. Mit Nicole Urban, die seit 2008 bei der Spitex Gränichen arbeitet und sich sukzessive weitergebildet hat, konnte eine gute, nahtlose Nachfolgeregelung gefunden werden.

Da er als Leiter eines Forschungsprojekts gewählt wurde, stellte Bernhard Stamm nach sechs Jahren im Vorstand, darunter fünf Jahre als Präsident, sein Amt zur Verfügung. „Es sind die Begegnungen und Verbindungen mit Menschen, die dem Leben erst einen Sinn geben“, hatte Vizepräsidentin Myriam Hartmann als Zitat für seine Verabschiedung gewählt: Bernhard Stamm habe immer den hilfsbedürftigen Menschen in den Vordergrund gestellt. Während seiner Spitex-Zeit sei er aber auch darauf bedacht gewesen, gute Voraussetzungen für die Helfenden, d.h. für das Spitex-Personal zu schaffen. Im Namen des Vorstands dankte sie Bernhard Stamm für sein engagiertes, umsichtiges Wirken für Menschen, die Hilfe und Pflege daheim benötigen, und für die Mitarbeitenden, die diese Aufgabe jahrein, jahraus zur grössten Zufriedenheit erfüllen.

Um den Vorstand zu komplettieren, wurde die vom Vorstand empfohlene Simone Kaufmann-Flury gewählt. Ruedi Gautschi (Gemeinderat), der seit 2010 von Amtes wegen im Vorstand sitzt, wurde einstimmig und mit Applaus als Präsident bestimmt. Er wird den von Bernhard Stamm geäusserten Zukunftswunsch für die Spitex weitertragen: „Kranke pflegen ist kein industrieller Prozess.“

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