Der sonntagnachmittägliche Ausflug an die Reuss versprach kalt und neblig zu werden. Vom besonnten Mutschellen aus brachen wir auf in den Nebel, um mit Josef Fischer, Geschäftsleiter der Stiftung Reusstal, die anwesenden Wasservögel zu beobachten. Seitdem beim Treffpunkt bei der Reusstalbrücke in Rottenschwil eine grosse Tafel auf das Fütterungsverbot der Wasservögel hinweist, sind die Vögel wieder scheuer geworden und halten mehr Distanz zu den beobachtenden Menschen. Unsere Gruppe von 48 Personen konnte einiges beobachten. Neben den dauernd anwesenden Schwänen, Graugänsen, Kormoranen, Reiher-, Tafel- und Stockenten, der Blessralle, (dem Taucherli) und den Möwen, sahen wir auf unserem Spaziergang auch einen Silberreiher, Krikenten, ein Trupp Blässgänse, 2 Brandgänse, Schnatter- und Spiessenten und 3 Kiebitze, welche sich auf der Kiesinsel, in der glücklicherweise erschienen Sonne aufhielten.
Natürlich wurde auch die sichtbare Arbeit des Bibers, die gefällten Bäume, die Späne und angebissenen Bäume erläutert und der Eingang zum Biberbau am Flachsee über das Fernrohr besichtigt.