Dieses Kürzel steht für die Unternehmenssteuerreform III, die zwar kompliziert ist, was aber nicht heisst, dass sie auch schlecht ist. Unterstützt wird diese Vorlage vom Parlament, vom Bundesrat, von den kantonalen Finanzdirektoren, von fast allen Parteien und von Gewerbeverbänden. Auf Druck der EU und der OECD muss die Schweiz die Steuerprivilegien für rund 24'000 Statusgesellschaften abschaffen. Als Ersatz können die Kantone verschiedene "Werkzeuge" auswählen, um weiterhin attraktiv zu bleiben. Zur Auswahl stehen Gewinnsteuersenkungen, eine Patentbox, eine zinsbereinigte Gewinnsteuer und erhöhte Abzüge für Forschungs- und Entwicklungskosten. Das Ziel der Steuerreform ist, viele dieser Statusgesellschaften, die sehr mobil sind, in der Schweiz zu behalten, um einen  Abfluss von Steuersubstrat zu verhindern und Arbeitsplätze zu erhalten. Damit Steuerausfälle aufgefangen werden können, leistet der Bund Ausgleichszahlungen. Auch KMU-Betriebe werden profitieren und der Forschungs- und Entwicklungsstandort Schweiz wird gestärkt. Aus diesen Gründen brauchen wir die USR III.

Thomas Randon

FDP.Die Liberalen, Ortspartei Niederlenz