Spreitenbach

Wandern und Kultur im Tannzapfenland

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Grau und neblig war der Himmel, als die 58 Teilnehmer beim bekannten Kurhaus Dussnang zur Wanderung ins Tannzapfenland starteten. In der Region zwischen dem Toggenburg und dem Tösstal erstrecken sich grosse Nadelholzwälder. Daher rührt auch der Name Tannzapfenland. Ziel der Morgentour war die tief hinten im Tal gelegene Klosteranlage Fischingen. Bei einer Führung durch diese fast 900-jährige Anlage konnten die prächtigen Barock- und Rokokobauten bestaunt werden. Der Ort ist heute eine Oase der Stille. Er umfasst neben einem Priorat von Benediktinermönchen ein modernes Bildungshaus sowie Handwerkerräume. Auch die Jakobswanderer übernachten auf ihrem langen Weg nach Santiago de Compostella gerne in diesem gastlichen Haus. Auch kulinarisch wird einiges geboten. Davon konnten sich die Teilnehmer bei einem feinen Mittagessen überzeugen. Und vor dem Weggehen wurde mancher Rucksack mit klösterlichen Köstlichkeiten aus dem Klosterladen gefüllt. Am Nachmittag hellte sich der Himmel auf. Die Wanderung führte auf dem sogenannten Schwabenweg - dem früheren Pilgerweg von Konstanz nach Einsiedeln - durch Feld und Wald nach Sirnach. Das stetige Auf und Ab forderte die Kondition teilweise etwas intensiv. Doch erreichten schliesslich Alle zufrieden den Bahnhof. Dass die Platzverhältnisse in den Zügen in den Stosszeiten sehr eng sind, wurde Allen auf der Rückfahrt mit der S 12 ab Winterthur bewusst. Schliesslich wurde der Heimatbahnhof aber doch pünktlich erreicht.  (ka) 

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